20 Jahre Leopold Museum: „Junge Institution mit internationaler Strahlkraft“

20 Jahre Leopold Museum: „Junge Institution mit internationaler Strahlkraft“

v.l.n.r.: Hans-Peter Wipplinger, Josef Ostermayer, Elisabeth Leopold, Staatssekretärin Andrea Mayer, Finanzminister Gernot Blümel, NR-Präsident Wolfgang Sobotka

Das Leopold Museum feierte seine ersten 20 Jahre mit einem großen Fest am Panorama-Dach des Museums. Vor nunmehr zwei Jahrzehnten, am 21. September 2001, wurde das Leopold Museum in der Bundeshauptstadt offiziell eröffnet. Am Dienstag, 21. September 2021 lud Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger gemeinsam mit Moritz Stipsicz, dem kaufmännischen Direktor des Hauses, auf die MQ-Terrasse zur Feier anlässlich des 20-jährigen Bestehens. Die Festreden hielten Direktor Hans-Peter Wipplinger, Josef Ostermayer (VS-Vorsitzender, Leopold Museum-Privatstiftung), Elisabeth Leopold, Staatsekretärin Andrea Mayer (BMKÖS), Finanzminister Gernot Blümel und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka vor der spektakulären Kulisse der gläsernen MQ-Libelle der Leopold Museum-Architekten Ortner & Ortner.

Hans Peter-Wipplinger verwies darauf, dass es dem Leopold Museum gelungen sei als junge museale Institution innerhalb weniger Jahre internationale Strahlkraft zu entwickeln.

„Museen als Orte der sinnlichen Erfahrung und der intellektuellen Vertiefung – nicht zuletzt im Sinne einer historischen Bildung – stellen unverzichtbare Parameter des gesellschaftlichen Lebens dar. Sie schärfen den Blick auf die Welt, fördern Diskurs und Kommunikation und tragen zentral zur Identitätsbildung einer Stadt wie eines Landes bei.“ Hans-Peter Wipplinger

Sieben Millionen Besucher*innen kamen innerhalb von 20 Jahren in das meistfrequentierte Haus im MuseumsQuartier. Rund 120 Ausstellungen waren bisher im Leopold Museum zu sehen, eindrucksvolle 450.000 Menschen sahen 2018 Egon Schiele. Die Jubiläumsschau anlässlich des 100. Todestages des Künstlers. In rund 30.000 Führungen wurden Kunst und Kultur im Museum vermittelt. Seit 2019 wird das Herz der außergewöhnlichen Sammlung des Leopold Museum in der Präsentation Wien 1900. Aufbruch in die Moderne völlig neu präsentiert, ergänzt durch hochkarätige Dauerleihgaben, Ankäufe und Schenkungen. Die Ausstellung bietet eine einzigartige Erlebniswelt, welche die Besucher*innen in die Atmosphäre der pulsierenden Zeit am Beginn des 20. Jahrhunderts eintauchen lässt.

Die Gäste der 20 Jahre-Feier

Zur 20 Jahre-Feier kamen rund 260 prominente Gäste, unter ihnen Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, die Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, Finanzminister Gernot Blümel, Kunst-Staatssekretärin Andrea Mayer, Josef Ostermayer (Vorstandsvorsitzender Leopold Museum), Bundeskanzlerin a.D. Brigitte Bierlein, der deutsche Botschafter Ralf Beste, Museumsstifterin Elisabeth Leopold, Kunst- und Kultur-Sektionsleiter Jürgen Meindl (BMKÖS), die Leopold Museum Vorstände Agnes Husslein in Begleitung Ihres Mannes Peter Husslein, Sonja Hammerschmid und Carl Aigner, Österreichische Post-GD Georg Pölzl (Circle of Patrons Leopold Museum) und Eveline Pölzl, OMV CEO Alfred Stern, Verfassungsgerichtshofpräsident Christoph Grabenwarter, Christine Teschl-Hofmeister (NÖ Landesrätin), Parnass-Herausgeberin Silvie Aigner, Markus Reiter (Bezirksvorsteher 7. Bezirk), Sammler Ariel Muzicant, AK Wien-Direktor Christoph Klein, Direktor Werner Muhm, Günter Geyer (VIG Aufsichtsratsvorsitzender), Robert Lasshofer (Wiener Städtische Vorstandsvorsitzender), Georg Riedl (Frotz Riedl Rechtsanwälte), KHM GDin Sabine Haag, MAK-GDin Lilli Hollein, ÖNB GDin Johanna Rachinger, Kunsthaus Wien-Direktorin Bettina Leidl, Johanna Schwanberg (Direktorin Dom Museum), Danielle Spera (Direktorin JMW), Monika Sommer (Direktorin HdGÖ), Christina Schwarz (Finanzdirektorin Wien Museum), Teresa Mitterlehner-Marchesani (MAK Finanzdirektorin), Ulrike Sych (mdw-Rektorin), Andrea Zsutty (Direktorin ZOOM Kindermuseum), Dorotheum GF Martin Böhm, Ernst Ploil (im Kinsky GF), Michael Kovacek (im Kinsky GF), Andrea Jungmann (Sotheby’s), Christian Strasser (MQ Direktor), Klimt-Foundation-Direktor Peter Weinhäupl und Sandra Tretter (Stv. Direktorin, Klimt Foundation), Sammler Helmut Klewan, Ulrike Emberger (BDA), Christoph Thun-Hohenstein, Bettina Hering (Schauspieldirektorin Salzburger Festspiele), Wien Tourismus-Direktor Norbert Kettner, Charity-Manager Gery Keszler (Verein LIFE+), Autor Stefan Kutzenberger, die Galerist*innen Susanne Bauer, Wolfgang Bauer, Herbert Giese und Alexander Giese, Sylvia Kovacek und Sophie Zetter-Schwaiger, Verleger Christian Brandstätter, Philosoph Burghart Schmidt, Psychoanalytiker August Ruhs, Donatella Ceccarelli (Flick Privatstiftung), Stadträtin a.D. Renate Brauner, Naomi Brauer, die Künstler*innen Timna Brauer, Julia Frank-Avramidis, Franz Graf, Gerda Leopold, Constantin Luser, Lukas Pusch, Hubert Scheibl, Edelbert Köb, Harald Friedrich (Vorstand Liechtensteinische Landesbank), Klaus und Friederike Ortner, Hannes Pflaum (Pflaum Karlberger Wiener), Nikolaus Gretzmacher (Flughafen Wien), Therese und Thomas Niss (Mitterbauer AG), Siegfried Menz (Ottakringer Brauerei), Andreas Plamann (siwacht), Hadi Fontanesi (siwacht), Siegfried Schöffauer (hs art), Anton Schmölzer (Iro & Partners), die Architekten Laurids und Manfred Ortner, Carl Pruscha und Markus Spiegelfeld, Alfred Hudler (Ottakringer Getränke), Birgit Aichinger (Vöslauer-Geschäftsleitung), Benno Pichler (ZONE), Meinhard Rauchensteiner (Österreichische Präsidentschaftskanzlei), APA-Kulturchef Wolfgang Huber-Lang, Michaela Knapp (trend), Clarissa Stadler (ORF), Thomas Trenkler (Kurier), Werbestratege Martin Radjaby, Richard Igler (Bank Gutmann), Saskia Leopold, Hans Raumauf (Präsident der Freunde des Leopold Museum) u.v.m.

Stimmungsvolle Umrahmung des Abends

Die musikalische Umrahmung der Reden kam von einem Violoncello-Sextett unter der Leitung des Cellisten Rudolf Leopold. Der Sohn des Museumsgründers spielte mit Andrea Molnár, Johannes Krebs, Liliana Kehayova, Domonkos Hartmann und András Gyenge Gustav Mahlers Adagietto aus der 1904 uraufgeführten 5. Sinfonie und Claude Debussys 1909/10 entstandene Komposition La fille aux cheveux de lin (Das Mädchen mit dem Flachshaar), Sound von DJ Dan und einer Performance des Künstlers Constantin Luser, der seinen Vibrosaurus ertönen ließ. Die Jubiläumstorte in Form des Leopold Museum wurde von der Bäckerei Ströck kreiert und gesponsert. Zu den weiteren Sponsoren des Abends zählten u.a. Campari, Pol Roger, Ottakringer, Vöslauer, Weingut Hirsch und Zweigstelle.

Das Buch zum Jubiläum

Zum Jubiläum ist auch eine prächtige Publikation erschienen: 20 Jahre Leopold Museum. 2001 – 2021, Herausgeber: Hans-Peter Wipplinger, Autor*innen: Alfred Fehringer, Konstantin Ferihumer, Stefan Kutzenberger, Diethard Leopold, Elisabeth Leopold, Alexandra Matzner, Laurids Ortner, Peter Weinhäupl, Hans-Peter Wipplinger, 280 Seiten, reich illustriert, erhältlich im Leopold Museum Shop.

Open House: Tag der offenen Tür am 26. September

Am Sonntag, dem 26. September lädt das Museum anlässlich „20 Jahre Leopold Museum“ ganztägig zu einem Besuch bei freiem Eintritt. Das Haus öffnet um 10 Uhr, ab 10:30 Uhr werden stündliche kostenlose Führungen zu Wien 1900 angeboten. Die letzte Führung startet um 16:30 Uhr. Ebenfalls ab 10:30 Uhr öffnet das LEO Kinderatelier. Die Teilnahme ist kostenlos für Kinder von 6-12 Jahren. Kunstvermittlungs-Infopoints geben in den Wechselausstellungen Josef Pillhofer. Im Dialog mit Cézanne, Giacometti, Picasso, Rodin…, Die Sammlung Schedlmayer. Eine Entdeckung! und The Body Electric. Erwin Osen – Egon Schiele ab 11 Uhr Auskunft über die Ausstellungen.

20 Jahre: Werbekampagne, Call to Action, Jubiläumsgewinnspiel und Tragetaschen

Das 20 Jahre Jubiläum wird seit Anfang September durch eine Werbekampagne unter dem Motto „Was fühlst Du?“ begleitet, der man nicht nur auf Plakaten, in Inseraten oder Radiospots begegnet, sondern auch im Leopold Museum. Im Atrium des Museums gibt es einen Call to Action, bei dem eingeladen wird persönliche Gefühle beim Betrachten der Kunst auf Jubiläumskarten zu schreiben, vor Ort in eine Box einzuwerfen und auch an einem Jubiläumsgewinnspiel teilzunehmen. Als Hauptgewinn winkt ein Wien-Wochenende für zwei Personen. Wer die gefühlvoll-provokante Werbelinie immer bei sich tragen möchte, kann dies in Form von trendigen, im Leopold Museum Shop erhältlichen Tragetaschen tun.

20 Jahre Leopold Museum. Das Gewinnspiel:

Das Gewinnspiel zum Jubiläum lockt ab sofort auf der Website des Leopold Museum: Hauptgewinn ist ein Wien-Wochenende mit zwei Übernachtungen in einer Junior Suite im Luxushotel Sans Souci, inkl. Champagner-Frühstück und Spa Bereich, ein Überraschungsmenü im Café Leopold, Leopold Museum-Besuch inkl. Privatführung durch Wien 1900 und zwei Goody-Bags. Zusätzlich gibt es 20 Leopold Museum-Jahreskarten zu gewinnen. Teilnahme unter leopoldmuseum.org/gewinnspiel

Quelle: Leopold Museum-Privatstiftung Mag. Klaus Pokorny und Veronika Werkner, BA Presse/Public Relations / ots  //  Fotocredit: Leopold Museum/APA-Fotoservice/Tanzer

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