Zweimal in alpiner Notlage am Schafberg

Zweimal in alpiner Notlage am Schafberg

Schafberg/St. Gilgen - Gleich zweimal waren Bergrettungsmannschaften, Libelle Salzburg samt Besatzung und ein Alpinpolizist der PI Strobl im Einsatz um zwei Oberösterreicher im Alter von 20 und 21 Jahren aus ihren alpinen Notlagen zu befreien

Am Vormittag des 16.Juni 2021 beabsichtigten zwei Oberösterreicher im Alter von 20 und 21 Jahren über die Himmelspforte auf die 1783 Meter hohe Schafbergspitze zu wandern. Auf einer Seehöhe von ca. 1500 Meter kamen die Beiden vom regulären Wanderweg ab und folgten einer Steigspur, welche sie in immer unwegsameres Gelände führte, wo es letztendlich für sie kein Weiterkommen mehr gab. Nachdem auch der Rückweg für die Beiden aussichtslos erschien, setzten sie einen alpinen Notruf ab. Aufgrund der ungenauen Standortangabe wurde die Libelle Salzburg alarmiert. Nach einem kurzen Lokalisierungsflug konnten die in Notlage geratenen Wanderer von der Besatzung der Libelle gesichtet werden. Der Flugretter wurde im Nahbereich abgesetzt, welcher sie wieder auf den regulären Wanderweg zurückgeführte. Die beiden unverletzten Wanderer traten im Anschluss selbstständig den Abstieg an. Im Einsatz standen 6 Mann der Bergrettung St. Wolfgang, die Libelle Salzburg samt Besatzung und 1 Alpinpolizist der Polizeiinspektion Strobl.

Ergänzender Bericht zur alpinen Notlage vom 16.Juni 2021 am Schafberg

Ergänzend zur ersten Berichterstattung musste die Bergrettung von St. Gilgen sowie die Libelle Salzburg erneut wegen den beiden Oberösterreicher ausrücken. Da die beiden 20 und 21-jährigen Oberösterreicher anstatt des regulären Abstiegsweges einen alten nur wenig ausgetretenen Jagdsteig folgten, verirrten sich abermals. Am Abend setzten die Beiden aufgrund eingetretener Orientierungsschwierigkeiten sowie aus Gründen der Erschöpfung erneut einen alpinen Notruf ab. Durch einen Erkundungsflug der Libelle Salzburg konnten die in alpine Notlage geratenen Wanderer gegen 21:13 Uhr wiederum lokalisiert werden. Aufgrund der vorangeschrittenen Tageszeit und des stark bewaldeten und steilen Geländes, war eine Hubschrauberbergung nicht mehr durchführbar. 
Letztendlich konnte der Rettungstrupp gegen 22:17 Uhr bei den verirrten Wanderern eintreffen. Beide waren wohlauf und unverletzt, klagten lediglich über leichte Erschöpfung. Die beiden Oberösterreicher wurden von den Bergrettern zu dem Einsatzfahrzeug verbracht und mit diesem weiter ins Tal transportiert. Im Einsatz standen 4 Mann der Bergrettung St. Gilgen, die Libelle Salzburg samt Besatzung sowie 1 Alpinpolizist der PI Strobl.

Quelle: LPD Salzburg  //  Fotocredit: Symbolfoto

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