Angela Stief wird Chefkuratorin der ALBERTINA MODERN

Angela Stief wird Chefkuratorin der ALBERTINA MODERN

Generaldirektor Klaus Albrecht Schröder holt die Kunsthistorikerin als Chefkuratorin an die ALBERTINA – als Head of Exhibitions der ALBERTINA MODERN

Angela Stief wird in der ALBERTINA MODERN als Head of Exhibitions die künstlerischen und programmatischen Belange des Hauses konzipieren, koordinieren und gemeinsam mit KuratorInnen der ALBERTINA umsetzen. Klaus Albrecht Schröder: „Ich bin mir sicher, dass Angela Stief ihre Erfahrung und ihr Wissen einbringen und ein innovatives Ausstellungsprogramm realisieren wird.“

ALBERTINA MODERN

Die ALBERTINA MODERN wurde am 27. Mai 2020 als zweiter Standort der ALBERTINA eröffnet. Schwerpunkt der Präsentationen und Ausstellungen ist die Kunst von 1945 bis heute.
Das neue Bundesmuseum für Kunst der Moderne und Gegenwart wurde im ehemaligen Künstlerhaus etabliert. Das historische Gebäude am Wiener Karlsplatz wurde 1865 errichtet und in den letzten drei Jahren – finanziert durch den Mäzen Hans Peter Haselsteiner – für über 50 Mio. Euro renoviert, um- und ausgebaut sowie modernisiert. Dort zeigt die ALBERTINA MODERN ihre Eröffnungsausstellung „The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980“. 
Die Sammlungen der Gegenwart der ALBERTINA umfassen heute 60.000 Werke von ca. 5.000 KünstlerInnen (darunter 7.000 Gemälde, Skulpturen und Installationen von Maria Lassnig bis Alex Katz, sowie 30.000 Zeichnungen und Druckgrafiken von Kiki Smith bis Robert Longo, 20.000 Fotografien von Cindy Sherman bis Andreas Gursky).
Jüngster Sammlungszuwachs war die große Schenkung von Karlheinz Essl, dessen Sammlung an internationaler und österreichischer Kunst von Georg Baselitz bis Antoni Tàpies, von Nam June Paik bis Sarah Morris, von Franz West bis VALIE EXPORT reicht.

Klaus Albrecht Schröder:

"Mit ihren zahlreichen internationalen Sammlungen zählt die ALBERTINA heute zu den großen europäischen Museen für Kunst der Moderne und der Gegenwart. Die neue Chefkuratorin für Ausstellungen der Kunst der Gegenwart kann auf alle Sammlungen der ALBERTINA zurückgreifen, um ihre Ideen und Visionen eines relevanten und zeitgenössischen Museums umzusetzen.
Als Teil des kuratorischen Teams der Eröffnungsausstellung „The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980“ in der ALBERTINA MODERN konnten wir bereits seit dem letzten Jahr von der unglaublichen Kennerschaft Angela Stiefs und ihrer Vertrautheit mit der Kunst unserer Zeit profitieren. Ich freue mich sehr, dass wir sie nach dieser ersten wunderbaren Zusammenarbeit nun dauerhaft als Chefkuratorin der ALBERTINA MODERN gewinnen konnten. Angela Stief wird zukünftig umfassende Themen- und Gruppenausstellungen im Bereich zeitgenössische Kunst konzipieren und die ALBERTINA MODERN als wichtiges österreichisches Haus für Gegenwartskunst positionieren.“

Angela Stief:

"Nach meiner langjährigen Tätigkeit als Kuratorin an der Kunsthalle Wien sowie von Ausstellungen in Kunstinstitutionen und Galerien, der Arbeit an Kunstuniversitäten sowie als Kulturpublizistin in Wort und Schrift ist nun ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. 
Ich freue mich sehr darauf, in der ALBERTINA MODERN herausragende Ausstellungen auch im Rückgriff auf den überwältigenden Sammlungsbestand der ALBERTINA und das reiche künstlerische Schaffen in Österreich zu konzipieren, die den Zeitgeist innovativ widerspiegeln und eine internationale Strahlkraft erzielen.“

Kurzbiografie

Angela Stief (geb. 1974 in Augsburg, D), Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kulturpublizistin, lebt und arbeitet in Wien. Studium der Kunstgeschichte und Philosophie, von 2002 bis 2013 Kuratorin in der Kunsthalle Wien. Regelmäßige Publikation von Texten über zeitgenössische Kunst in Monografien, Ausstellungskatalogen, Kunstzeitschriften und Magazinen (Artforum, Fair, Kunstforum International, Parnass, Profil etc.). Seit Anfang 2019 kuratorische Beraterin der Vienna Art Week.
Ausgewählte Projekte: Suzanne Treister (2020), The Beginning. Kunst in Österreich 1945 bis 1980 (2020), Anna Zemánková (2019), Betty Tompkins (2019), Evelyne Axell (2018), Rupprecht Geiger (2017), OFF IS (2016), California Dreaming I/II (Hg., Kunstforum International, 2016), KINESIS – Eine Studie zur Bewegung im Bild (2015), Leigh Bowery (2013), Julian Rosefeldt (2012), POWER UP – Female Pop Art (2010), Lebt und arbeitet in Wien (2010), Wangechi Mutu (2008), Traum und Trauma. Werke aus der Sammlung Dakis Joannou (2007)

Quelle: Albertina Mag. Fiona Sara Schmidt Pressebüro Albertina / ots  // Fotocredit: © Mato Johannik

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