Auftaktsiege für Dominic Thiem und Novak Djokovic bei den Erste Bank Open

Auftaktsiege für Dominic Thiem und Novak Djokovic bei den Erste Bank Open

Dominic Thiem und Novak Djokovic haben am Dienstag Auftakterfolge bei den mit 1.550.950 Euro dotierten Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gefeiert

Lokalmatador und Titelverteidiger Thiem setzte sich in 1:47 Stunden gegen den ukrainischen Lucky Loser Vitaliy Sachko (ATP-Rang 529) mit 6:4, 7:5 durch. Der serbische Weltranglisten-Erste Djokovic benötigte 1:58 Stunden, um seinen stark spielenden Landsmann Filip Krajinovic mit 7:6 (8/6), 6:3 zu bezwingen. Während Djokovic bereits am Mittwoch im Achtelfinale gegen den KroatenBorna Coric im Einsatz ist, bestreitet Thiem seine nächste Partie gegen Cristian Garin erst am Donnerstag. Der chilenische Weltranglisten-22. besiegte in seinem Erstrundenmatch den dreifachen Grand-Slam-Turniersieger Stan Wawrinka (SUI) mit 6:4, 6:7 (9/11), 6:3.

 

„Das war heute nicht einfach, denn ich war schon voll auf ein Match gegen Kei Nishikori eingestellt und habe erst gestern nach dem Doppel von meinem neuen Gegner erfahren. Ich habe hier mit richtig guten Spielern trainiert, da war mein Spiel echt ok. Aber ein Match ist halt eine ganz andere Geschichte, da ist man nicht so locker wie im Training. Bis zu meiner 5:1-Führung im ersten Satz hat er nicht viel gemacht, doch dann hat er begonnen, viel, viel besser zu spielen. Die letzten paar Games waren dann aber echt gut von mir. Für das Match am Donnerstag muss aber definitiv eine Steigerung her“, bilanzierte Thiem, der mit seinem Achtelfinalgegner im Vorfeld der Erste Bank Open bereits trainiert hat: „Er hat heuer schon zwei Turniere gewonnen (Cordoba, Rio de Janeiro, Anm.). Ich glaube, dass er sich auf Sand ein wenig wohler fühlt als auf Hartplatz. Ich muss versuchen, das Spiel gegen ihn schnell zu machen“, hat sich Thiem bereits eine Taktik gegen den 24-jährigen Garin zurechtgelegt.

Novak Djokovic musste sich in der ersten Partie in der Wiener Stadthalle seit seinem Turniersieg 2007 ordentlich strecken, um Filip Krajinovic in Schach zu halten. Im ersten Durchgang servierte der Weltranglisten-30. beim Stand von 5:4 schon auf den Satzgewinn, doch Djokovic schaffte das Break zum 5:5 und profitierte im Tiebreak beim Stand von 6:6 auch von einem verschlagenen Smash von Krajinovic. 

„Im ersten Satz hatte ich nicht das Gefühl, dass ich der bessere Spieler war. Da waren es ein paar Punkte, die das Momentum auf meine Seite gebracht haben. Es ist schön, dass wir hier vor 1.000 Zuschauer spielen können. In der Halle hat man das Gefühl, dass es viel mehr sind, weil es gleich ziemlich laut ist. Ich hatte eine Gänsehaut, als ich auf den Center Court hinausgegangen bin. Nach 13 Jahren habe ich es einfach sehr genossen, wieder hier zu spielen“, sagte Djokovic.

 

Quelle: Karlheinz Wieser  //  Fotocredit: ©e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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