Bedeutung von Familien gestiegen

Bedeutung von Familien gestiegen

Familienbund - Familienbericht zeigt ausgewogenen Mix aus Geld- und Sachleistungen für Familien

Der 6. Österreichische Familienbericht, der die Dekade von 2009 bis 2019 abbildet, wurde von Familienministerin MMag. Dr. Susanne Raab und dem Leiter des Österreichischen Institutes für Familienforschung, Prof. Dr. Mazal, präsentiert. Der Bericht zeigt, dass Österreich zahlreiche Maßnahmen setzt, um den Mehraufwand, den Familien für unsere Gesellschaft leisten anzuerkennen und einen Ausgleich zu schaffen. Der Österreichische Familienbund begrüßt, dass dabei auf eine gute Mischung aus Geld- und Sachleistungen Wert gelegt wird. „Familien brauchen beides“, betont Familienbund-Präsident Mag. Bernhard Baier.

Der erste Familienbericht wurde 1967 von Sozialministerin Grete Rehor initiiert. Seither wird alle 10 Jahre dieser wissenschaftliche Blick auf die Situation von Familien und familienpolitische Rahmenbedingungen geworfen. „Als Interessensvertretung für Familien danken wir den Wissenschafterinnen und Wissenschaftern für ihre wertvolle Arbeit! Wir werden diesen Bericht genau studieren“, betont Familienbundpräsident Mag. Bernhard Baier.

Der Bericht zeigt, dass Österreich bei den finanziellen Familienleistungen sehr gut aufgestellt ist. Wir liegen in den Top 3 EU-weit. In den letzten Jahren wurden familienpolitische Meilensteine wie die stufenweise Anpassung der Familienbeihilfe, der Familienbonus plus und der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten gesetzt. „Der Familienbonus-Plus – eine langjährige Familienbund-Forderung – mit dem Familien steuerlich bis zu 1.500 Euro pro Kind entlastet werden, wird von 75 % der Familien abgeholt. Die Familienleistungen in Österreich sind sehr treffsicher“, so Baier weiter.

„Auch die vielfältigen Maßnahmen, die zur Erleichterung der Folgen der Corona-Pandemie für Familien gesetzt worden sind, wie der Familienhärtefonds, der mit 200 Millionen Euro dotiert wurde und die großartige Sonderzahlung zur Familienbeihilfe in Höhe von 360 Euro, zeigen, welchen hohen Stellenwert Familien in Österreich haben. In diesem Zusammenhang möchte ich auch die gute Zusammenarbeit mit den anderen Familienorganisationen betonen“, bedankt sich der Familienbundpräsident.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass der FLAF gut dotiert ist. Mit dem FLAF kann rasch auf einen erhöhten finanziellen Bedarf für die Unterstützung von Familien reagiert werden. „Der FLAF darf keine weiteren Kürzungen erfahren. Ausgabenkategorien, die nicht familienrelevant sind, müssen in geeignete andere Budgetkapitel verlagert werden. So wird sichergestellt, dass der FLAF ausreichend Mittel für seine Kernaufgabe im Sinne der Familien hat“ fordert Baier, der darauf hofft, dass mit Sommer – sozusagen als Urlaubsgeld – noch einmal eine Sonderzahlung der Familienbeihilfe für alle Familien in Österreich erfolgt.

Quelle: Österreichischer Familienbund Marietheres van Veen Pressesprecherin / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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