Berge voller Geschichte(n)

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Pre-Opening des Graz Museums Schlossberg: Kulturstadtrat Günter Riegler, Otto Hochreiter (Direktor GrazMuseum), FPÖ-Klubobmann Armin Sippel, Sibylle Dienesch (Vizedirektorin GrazMuseum), Bundesministerin Christine Aschbacher, Landesrat Christopher Drexler (v. l.)

„Heute ist ein ganz großer Tag!“ Mit diesen Worten begrüßte GrazMuseums-Direktor Otto Hochreiter im Areal der Kanonenbastei die zahlreich erschienenen Ehrengäste zum Pre-Opening des Graz Museums Schlossberg*, das ab morgen Samstag erstmals für die BesucherInnen zugänglich sein wird. Seine Vision: „Das Museum soll zur ersten Anlaufstelle aller Schloßberggäste werden!“ So lasse es tief in die Geschichte des Grazer Stadtberges blicken, die Wechselbeziehung zwischen Stadt und Berg stehe dabei im Mittelpunkt. Ganzjährig geöffnet und zum Teil Freilichtmuseum lasse die neue Kultureinrichtung außerdem niemanden zurück. Hochreiter: „Das Graz Museum Schlossberg ist vollständig barrierefrei und bietet auch blinden und sehbehinderten Personen attraktive Angebote. So ist etwa die Kasematte unter dem Areal durch den Einbau eines zusätzlichen Liftes ohne Hindernisse zugänglich.“ Und auch dem Umweltgedanken wurde Rechnung getragen: Der Boden ist sickerfähig und die zahlreichen neuen Bäume werden künftig Schatten spenden.

„Wir haben ein tolles Haus geschaffen“, ist auch Kulturstadtrat Günter Rieglerüberzeugt. Durchaus erleichtert habe die Entscheidung, ob das Projekt überhaupt realisiert werden könne, das Erbe einer Grazer Bürgerin, die 2017 der Stadt eine Million Euro für den Schloßberg vermachte. Unter dem Strich habe das Museum dem Steuerzahler also 1,8 statt 2,8 Millionen Euro gekostet. Die Realisierung des Projekts selbst verlängerte sich zwar coronabedingt von 20 auf 24 Monate, umso mehr sieht Riegler darin aber einen Publikumsmagneten hoch über den Dächern von Graz: "Wir rechnen damit, dass es eines der besuchsstärksten Museen in der Steiermark wird."

Für Christine Aschbacher, Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, ist das Museum ein lebendiges Zeichen für gelebte Familienfreundlichkeit und ein Symbol für ein gutes Miteinander von Stadt, Land und Bund. Besonders freut sie auch, dass durch das Graz Museum Schlossberg sieben nachhaltige Arbeitsplätze geschaffen wurden. Der steirische Kulturlandesrat Christopher Drexler sieht in der Eröffnung ein „erfreuliches Signal der Zuversicht für die Kunst und Kultur“ und für FPÖ-Klubobmann Armin Sippel, der das Projekt von Anfang an mitgetragen hat, ist der Schloßberg „nicht nur ein Ort der Naherholung, sondern ein begehbares Geschichtsbuch“.

Seit Samstag, dem 12. September 2020, ist das Graz Museum Schlossberg offiziell für BesucherInnen geöffnet. Der Eintritt kostet 2 Euro pro Person, am Eröffnungswochenende ist der Besuch gratis.

* Schloßberg mit "ß" ist die korrekte Schreibweise für den Grazer Stadtberg. Bei "Graz Museum Schlossberg" handelt es sich um einen Eigennamen mit einem "ss".

Quelle: Abteilung für Kommunikation Referat für Öffentlichkeitsarbeit Stadt Graz / ots  //  Fotocredit: Stadt Graz/Fischer

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