Bundesfeuerwehrtag - Feuerwehr und Polizei gemeinsam für die Sicherheit

Bundesfeuerwehrtag - Feuerwehr und Polizei gemeinsam für die Sicherheit

Karner: "Die Feuerwehr und die Polizei haben eine große Gemeinsamkeit, die sie verbindet. Sie sind jeden Tag im Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Österreich"

Am 22. Bundesfeuerwehrtag am 4. Juni 2022 in St. Pölten betonte Innenminister Gerhard Karner die langjährige, gute Zusammenarbeit zwischen Innenministerium und Feuerwehr. Neben der laufenden Finanzierung aus dem Katastrophenfonds erfolgte kürzlich auch eine Sonderinvestitionsprämie in der Höhe von 20 Millionen Euro für die Anschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung.

"Die Feuerwehr und die Polizei haben eine große Gemeinsamkeit, die sie verbindet. Sie sind jeden Tag im Einsatz für die Sicherheit der Menschen in Österreich", sagte Innenminister Gerhard Karner beim 22. Bundesfeuerwehrtag am 4. Juni 2022 in St. Pölten in Niederösterreich. Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm hob die Besonderheit des in Österreich ehrenamtlich organisierten Feuerwehrwesens hervor: "Ehrenamt und damit auch die Feuerwehr ist Mörtel für die Gesellschaft: Man hilft einander und erlebt gemeinsam etwas. Die Jungen mit den Älteren - und das schafft Zusammenhalt."

Der Innenminister bedankte sich dabei für die gute und langjährige Zusammenarbeit und unterstrich die gemeinsamen Herausforderungen und Erfolge der beiden Blaulichtorganisationen, wie internationale Hilfeersuchen anderer Staaten im Rahmen des Europäischen Zivilschutzmechanismus. "Vergangenes Jahr war besonders intensiv, ob beim Hochwasser in Belgien, bei Waldbränden in Nordmazedonien, Griechenland oder Niederösterreich – die österreichische Feuerwehr ist im In- und Ausland im vollen Einsatz", sagte Karner.

Die internationale Arbeit der Feuerwehr passiert stets in Abstimmung mit dem Innenministerium und den europäischen Partnern. Aktuell spendet die Feuerwehr Fahrzeuge sowie Feuerwehrequipment an die Ukraine und hilft beim Transport anderer Hilfsgüter in das Kriegsgebiet. "Wer rasch hilft, hilft doppelt – wer koordiniert hilft, hilft dreifach", betonte der Innenminister.

Plakolm: Ehrenamt ist Ehrensache, Jugendarbeit unerlässlich
"Es macht etwas mit der gesamten Ortsgemeinschaft, wenn man sich nicht nur beim Vorbeifahren grüßt, sondern sich am Fußballplatz, in der Kirche und bei der Feuerwehr- oder Musiprob wiedertrifft: Das macht Österreich aus. In Österreich ist Ehrenamt Ehrensache. Und das ist gut so", sagte Staatssekretärin Claudia Plakolm, die mit der Regierungsumbildung auch die Agenden des Ehrenamtes übernommen hat. Die Organisationen und Vereine müssten sich aber auch immer wieder anpassen und sich etwas neues einfallen, um die Jugend zu begeistern: "Deshalb halte ich auch die Feuerwehrjugend für eine irrsinnig kluge Sache: je früher man zu einer Organisation kommt, desto mehr wächst man hinein. Ich bin schon der Meinung, dass es sehr stark darauf ankommt, ob einem das Ehrenamt vorgelebt wird und ob man von klein auf einfach diese Gemeinschaft, dieses gemeinsam etwas erleben und erreichen kennenlernt. Deshalb finde ich es großartig, dass ihr da so früh ansetzt", unterstrich Plakolm.

BMI unterstützt Feuerwehr in Österreich
"Die 350.000 Mitglieder der Feuerwehr leisten eine unschätzbare Arbeit für die Sicherheit, aber auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt am Land. Sie hat daher jede Unterstützung verdient", sagte Karner. Neben der laufenden Finanzierung aus dem Katastrophenfonds erfolgte kürzlich auch eine Sonderinvestitionsprämie in der Höhe von 20 Millionen Euro für die Anschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung. Vorbild dafür ist die steuerliche Sonderunterstützung der Feuerwehren in Niederösterreich.

Quelle: BMI  //  Fotocredit:  ©  NLK Pfeiffer

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