Donnerstag 22. August 2019
Suche

Bundesminister Hofer begutachtet den Baufortschritt der VOEST-Bypassbrücken

BM Hofer / LH-Stv. Haimbuchner / LRSteinkellner: Rechts und Links der Donau wächst was zusammen

Die oberösterreichische Landeshauptstadt weißt mehr Arbeitsplätze als Einwohner/innen auf. Dieser Arbeitsplatzüberschuss bringt eine hohe Pendlerrate aus den Umlandgemeinden mit sich. Durchschnittlich rund 100.000 Fahrzeuge queren demnach täglich die Voestbrücke. „Mit dem Bau der Bypassbrücken links und rechts der bestehenden Donaubrücke verfolgen wir ein klares Ziel. Dieses lautet mehr Verkehrssicherheit und zukünftig auch weniger Stau“, unterstreicht BM Ing.Norbert Hofer.

Die Bauarbeiten wurden am 8. Jänner 2018 plangemäß eingeleitet und liegen im Zeitplan.  Zunächst wurden im Juni 2018 die Strompfeiler errichtet. Zwischenzeitlich konnten bereits erste Stahlbauteile angeliefert und montiert werden. Voraussichtlich bereits im Mai ist der erste Brückenschluss bereits geschafft. Hier soll die donauaufwärts gebaute Brücke verbunden werden. Ein Abschluss der Errichtung der Bypassbrücken und damit auch die Verkehrsfreigabe erfolgt aus derzeitiger Sicht Mitte 2020. Die Sanierung der Bestandsbrücke ist nach Abstimmung mit dem Land OÖ für die Jahre 2022/2023 geplant. „Es ist beeindruckend jeden Tag einen weiteren Fortschritt dieses wichtigen Projekts sehen und spüren zu können. In der Tat kann man behaupten, dass rechts und Linz etwas zusammenwächst“, freut sich LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner.

„Mit der Inbetriebnahme der zukünftigen Brückenfamilie folgt auch gleichzeitig eine Entlastung der Verkehrsströme“, verdeutlicht Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner. Derzeit teilen sich Autofahrerinnen und Autofahrer, die durch Linz durchfahren, noch eine Brücke mit jenen, die nach Linz wollen oder von Linz kommen. Diese Vermischung sorgt für Rückstauungen. Sind die beiden neuen Brücken fertiggestellt, rollt nur noch der Durchzugsverkehr auf der Hauptbrücke. Auf- und Abfahrten in Linz werden über die Bypassbrücken erfolgen. Zusätzlich wird auf jeder Bypassbrücke ein Geh- und Radweg eingerichtet. Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 180 Mio. Euro.

Quelle: Land Oberösterreich  Foto: Land Oberösterreich