Bundesregierung greift oö. JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose auf

Bundesregierung greift oö. JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose auf

V.l: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner ist mit Arbeitsminister Martin Kocher in enger Abstimmung, unter anderem auch über das Thema Langzeitarbeitslose

„Wir geben uns nicht damit zufrieden, dass Oberösterreich im Bereich des Arbeitsmarktes bisher besser durch die Krise gekommen ist als die anderen Bundesländer. Wir legen vielmehr besonderes Augenmerk auf jene Menschen, die es trotzdem schwer haben, eine Beschäftigung zu finden. So haben wir ein eigenes ‚JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose‘ gestartet. Ende März waren 13.504 Langzeitbeschäftigungslose in OÖgemeldet. Ihnen wollen wir rasch noch mehr Hilfe und Unterstützung für den Wiedereinstieg in eine Beschäftigung bieten. Dazu fördern wir umfassend Betriebe und Gemeinden, die Langzeitarbeitslose aufnehmen. Es ist erfreulich, dass die Bundesregierung mit dem heute vorgestellten Programm ‚Sprungbrett‘ unsere Initiative aufgegriffen hat. Damit bekommt unser JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose zusätzlichen Rückenwind vom Bund“, betont Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Arbeitsminister Dr. Martin Kocher, der bei der Präsentation des JOB-RESTART-Programmes in Linz persönlich anwesend war, hat ein eigenes Programm des Bundes angekündigt, das so wie die oö. Initiative die Vermittlung und Förderung von Langzeitarbeitslosen beschleunigen soll.

„Das Land OÖ hat gemeinsam mit den oö. Standortpartnern mit dem JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose eine Initiative auf den Weg gebracht, die jetzt vom Bund aufgegriffen worden ist. Das – je nach Bedarf - bis zu 80 Mio. Euro große OÖ-Paket unterstützt die Betroffenen mit einem ‚5-Punkte-Plan' gegen Langzeitarbeitslosigkeit in OÖ und bietet rasche Hilfe für den Wiedereinstieg in eine Beschäftigung“, erläutert Landesrat Achleitner. Bei Betrieben und Gemeinden, die Langzeitarbeitslose im Rahmen dieses Programms aufnehmen, übernimmt das AMS zwei Monate 100 Prozent und die folgenden zehn Monate 2/3 der Lohnkosten. Das andere Drittel übernehmen beim betrieblichen JOB-RESTART-Programm die Unternehmen und beim kommunalen JOB-RESTART-Programm teilen sich Land und Gemeinden das verbleibende Drittel. „Für das kommunale JOB-RESTART-Programm für Langzeitarbeitslose wurden von der Oö. Landesregierung am vergangenen Montag bereits die rechtlichen Grundlagen beschlossen. Das betriebliche JOB-RESTART-Programm läuft bereits“, erklärt Landesrat Achleitner.

Wenn jemand länger als ein Jahr nicht am ersten Arbeitsmarkt tätig war, gibt es häufig Qualifizierungsbedarf. Aus diesem Grund übernimmt das Land OÖ Ausbildungskosten bis 5.000 Euro für individuell notwendige Qualifizierungsmaßnahmen, wenn ein Betrieb im Rahmen des JOB-RESTART-Programms eine/n Langzeitarbeitslose/n beschäftigt. 

„Das ist ein Win-Win-Situation für die betroffenen Langzeitarbeitslosen, die Betriebe und Gemeinden in Oberösterreich. Wir bieten damit insgesamt rund 3.000 Langzeitarbeitslosen einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt“, unterstreicht Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: BKA/Dunker

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