Die Corona-Kurzarbeit sichert nachhaltig tausende Jobs in der Luftfahrt

Die Corona-Kurzarbeit sichert nachhaltig tausende Jobs in der Luftfahrt

Kaum eine andere Branche wurde durch die Corona Pandemie so schwer getroffen wie die Luftfahrt. ACA sieht Notwendigkeit für längerfristige Unterstützung

Der weltweite Flugverkehr kam beinahe vollständig zum Erliegen, zahlreiche Airlines wurden durch die Folgen der Pandemie in die Insolvenz getrieben, oder mussten durch millionenschwere staatliche Rettungspakete vor dem unverschuldeten Aus bewahrt werden.

ACA Vizepräsident Andreas Strobl, selbst Pilot: „Seit Ausbruch der Pandemie sind 18.000 PilotInnenjobs in der EU entweder schon verloren gegangen oder massiv gefährdet.“ Laut aktuellen Prognosen wird es noch Jahre dauern, bis das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht wird.

In Österreich bewahrt das staatliche Instrument der Corona-Kurzarbeit derzeit insgesamt 470.000 ArbeitnehmerInnen vor Arbeitslosigkeit und unterstützt damit Betriebe, ihre MitarbeiterInnen zu halten.
Auch in der Luftfahrt ist die Corona-Kurzarbeit ein äußerst wichtiges Instrument zur Unterstützung von Airlines in Österreich. Die Austrian Cockpit Association begrüßt die angekündigte Verlängerung der Corona-Kurzarbeit bis Juni 2021, jedoch wird diese Maßnahme nicht ausreichen. Dieses österreichische Erfolgsmodel sollte für Branchen, die wie die Luftfahrt so schwer von der Pandemie getroffen wurden, so lange wie möglich ausgedehnt werden.

Tausende Jobs in und rund um die Luftfahrt stehen auf dem Spiel und müssen unter allen Umständen vor Arbeitslosigkeit bewahrt werden. „Die weitreichenden Folgen eines Kollapses der österreichischen Luftfahrt wären fatal für das ganze Land und den gesamten Wirtschaftsstandort,“ so Andreas Strobl weiter.

Quelle: AUSTRIAN COCKPIT ASSOCIATION Astrid Schwarzwald / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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