„Digitaler Wandel muss von der Gesellschaft gestaltet werden!“

„Digitaler Wandel muss von der Gesellschaft gestaltet werden!“

Rat für Forschung und Technologieentwicklung präsentiert Broschüre und Videobeitrag „Digitaler Wandel und Ethik“

Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung präsentiert im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach die Broschüre „Digitaler Wandel und Ethik“ und einen Videobeitrag mit Interviews zu diesem Thema. Mit diesen Publikationen will der Forschungsrat den dringend notwendigen gesellschaftlichen Diskurs über die Herausforderungen, Risiken und Chancen der Digitalisierung für jeden einzelnen und die Gesellschaft anstoßen bzw. unterstützen.

Herausforderungen, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten des Digitalen
Wandels

„Für unsere Gesellschaft wird es in Zukunft von grundlegender Bedeutung sein, auf welchen Plattformen Daten digitaler Technologien miteinander verglichen und ausgewertet werden und wem diese gehören“, fasst Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger, stellvertretender Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, die Herausforderungen zusammen.

Für eine positive Gestaltung der Zukunft im Zeitalter des Digitalen Wandel und der Vierten Industriellen Revolution muss folglich dem Umstand Rechnung getragen werden, dass wissenschaftlich-technische Entwicklungen grundsätzlich politisch sind und in ständiger Wechselbeziehung mit de Gesellschaft und ihren Werten stehen. Der Vorsitzende des Rates, Dr. Hannes Androsch fordert dazu: „Um die Zukunft im Zeitalter des digitalen Wandels positiv zu gestalten, braucht es neue rechtliche, wirtschaftliche, soziale, steuerliche, ethische und ökologische Rahmenbedingungen. Dabei müssen vor allem das Wohl der Menschen, die soziale Gerechtigkeit und die ökonomische Wettbewerbsfähigkeit in den Mittelpunkt gestellt werden. Daher müssen die BürgerInnen auch in die Diskussion darüber einbezogen werden, in welcher Art von Gesellschaft sie künftig leben wollen und wie sie wissenschaftlich-technische Entwicklungen dementsprechend (mit-)gestalten können.

Um diesen Diskussionsprozess anzustoßen, werden in der Broschüre anhand eines umfangreichen Fragenkatalogs und im Videobeitrag in den Interviews die dringlichsten Themen angesprochen, die durch die Digitalisierung aufgeworfen werden. Untergliedert wurden die Fragen in die Bereiche „Wissenschaft, Technik und Gesellschaft“, „Bio- und Neurotechnologien“, „Gesundheitssektor“, „Künstliche Intelligenz, Robotik und Big Data“ sowie „Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft“. Abgerundet wird jedes Kapitel durch Kurzbeiträge ausgewählter ExpertInnen, darunter Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Köszegi (Technische Universität Wien, Vorsitzende des Österreichischen Rates für Robotik und Künstliche Intelligenz), Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack (Universität Wien) und Dr.in Clara Neppel (Institute of Electrical and Electronics Engineers IEEE), sowie den beiden Ratsvorsitzenden Dr. Hannes Androsch und Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger.

Quelle: OTS  //  Fotocredit: Symbolfoto

Das könnte Sie interessieren!

ÖAMTC: Rauchverbot am Steuer

28. 02. 2020 | Panorama

ÖAMTC: Rauchverbot am Steuer

Was wo in Europa gilt und die Strafen im Überblick

Verein „Frauennetzwerk Linz-Land“ erhält vom Land 42.750 Euro

28. 02. 2020 | Politik

Verein „Frauennetzwerk Linz-Land“ erhält vom Land 42.750 Euro

Der Verein „Frauennetzwerk Linz-Land“, 4470 Enns, Kirchenplatz 3 ist ein Zusammenschluss von sozial engagierten und politisch aktiven Frauen, denen die För...

Aids Hilfe Wien - Menschen mit HIV brauchen keine Sonderbehandlung

27. 02. 2020 | Panorama

Aids Hilfe Wien - Menschen mit HIV brauchen keine Sonderbehandlung

„Bekämpfe Vorurteile mit Wissen“… …ist nicht nur der Titel der aktuellen Kampagne der Aids Hilfe Wien anlässlich des Zero Discrimination Days 2020, sondern...

ÖAMTC: Was Reisende zum Coronavirus in Italien wissen sollten

25. 02. 2020 | Panorama

ÖAMTC: Was Reisende zum Coronavirus in Italien wissen sollten

Im Nachbarland Italien verbreitet sich das Coronavirus ungewöhnlich rasch und die Sorge um eine Ansteckung ist hierzulande entsprechend groß

Coronavirus: OÖ. Rotes Kreuz ist für alle möglichen Szenarien gerüstet

25. 02. 2020 | Panorama

Coronavirus: OÖ. Rotes Kreuz ist für alle möglichen Szenarien gerüstet

OÖ - Um aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus im Auge zu behalten, steht dasOÖ. Rote Kreuz in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden