Erfolgreiche Standortpolitik ist Schlüssel für Wohlstand

Erfolgreiche Standortpolitik ist Schlüssel für Wohlstand

Fokus auf Forschung, Innovation, Digitalisierung, Ausbildung, Arbeitsplätze und Green Deal / Oberösterreich ist Musterbeispiel für Einklang von Klimaschutz und Wirtschaft

„Eine erfolgreiche Standortpolitik für Europa und Österreich ist der Schlüssel für den Erhalt unserer Wettbewerbsfähigkeit und damit unseres Wohlstands. Das ist gerade angesichts der dringend nötigen Überwindung der Corona-Pandemie und des verschärften globalen Wettbewerbs unerlässlich. Die wichtigsten Handlungsfelder sind Forschung, Innovation und Digitalisierung, Ausbildung und Arbeitsplätze und die Unterstützung der Transformation der Wirtschaft in Richtung Green Deal“, sagt Angelika Winzig, Delegationsleiterin der ÖVP im Europaparlament, anlässlich der heutigen aktuellen Europastunde im Österreichischen Nationalrat.

„Österreich liegt mit einer Forschungsquote von 3,23 Prozent mit Schweden EU-weit an der Spitzenposition. Doch die meisten Mitgliedstaaten verfehlen hier das gemeinsame EU-Ziel von drei Prozent und müssen dringend aufholen. Dafür stehen die EU-Förderungen im Horizon Europe-Programm und aus dem Wiederaufbauplan  bereit und genau für solche Zukunftsinvestitionen müssen diese Mittel verwendet werden. Denn ohne mehr Forschung und Innovation werden wir die Klimaziele nicht erreichen können“, sagt Winzig.

„Ein Alarmsignal ist, dass derzeit rund 40 Prozent der europäischen Arbeitgeber keine ausreichend qualifizierten Mitarbeiter finden und etwa 60 Millionen Europäer nicht genügend lesen und schreiben können beziehungsweise über die nötigen digitalen Kenntnisse verfügen. Wir werden in die Aus- und Weiterbildung investieren und das österreichische Erfolgsmodell der dualen Ausbildung in ganz Europa stärker zur Anwendung bringen. Denn die Mitarbeiter fehlen nicht mehr nur im Tourismus, im Transport und in der Industrie, sondern mittlerweile in fast allen Branchen.  Ich appelliere hier auch an die Gewerkschaft und an die Arbeiterkammer, dass wir endlich die Zumutbarkeitskriterien in das 21. Jahrhundert führen.“, sagt Winzig.

„Bei der Transformation in Richtung Green Deal spielt ein starker Fokus auf Forschung, Innovation und Digitalisierung natürlich die Hauptrolle. Mein Heimatbundesland Oberösterreich ist unser Industrie- und Exportbundesland Nummer 1 und zeigt seit langem vor, wie man erfolgreiches Unternehmertum und Klimaschutz in Einklang bringen kann. Dank unserem Landeshauptmann Thomas Stelzer sind wir bei fast allen erneuerbaren Energien Spitzenreiter und schreiben mit der neuen Technischen Universität für Digitalisierung und dem Wasserstoffkompetenzzentrum in Oberösterreich die nächsten Erfolgsgeschichten“, sagt Winzig. „Ich kann daher nur empfehlen, am Sonntag für Thomas Stelzer als Landeshauptmann zu stimmen.“


Quelle: AW (S. Wetzlmair) / Fotocredit Philipp Monihart 

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