Erweiterung des Gymnasiums und Bundesschülerheims gestartet

Erweiterung des Gymnasiums und Bundesschülerheims gestartet

Vor kurzem wurde mit der Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Kurzwiese und des Bundesschülerheims Eisenstadt begonnen. Landeshauptmann Niessl überzeugte sich bei einem Rundgang vom Stand der Bauarbeiten.

Mit der Sanierung und Erweiterung des Gymnasiums Kurzwiese und des Bundesschülerheims Eisenstadt wurde vor kurzem begonnen. Die Abbrucharbeiten sind in vollem Gang, im Herbst starten die Bauarbeiten. Landeshauptmann Hans Niessl, Präsident des Landesschulrates, machte sich beim heutigen gemeinsamen Rundgang durch die Baustelle mit BIG-Geschäftsführer DI Wolfgang Gleissner und den Leitern von Gymnasium und Schülerheim ein Bild vom Stand der Bauarbeiten. „Der Umbau des Gymnasiums und des Heims war überfällig, die Anlage hat längst nicht mehr heutigen Anforderungen an einen modernen Schulbetrieb entsprochen – weder in räumlicher noch in technischer Hinsicht. Ein Dank an die BIG, die das Projekt beschleunigt vorantreibt, für die hochprofessionelle Zusammenarbeit. Ich bin froh, dass die Arbeiten nun zügig vorangehen“, erklärte Niessl.

16 neue Klassen, Bibliothek und Gymnastiksaal, Dreifachturnhalle    Das Gesamtprojekt sieht in einer ersten Etappe die Erweiterung des Gymnasiums um einen viergeschossigen Zubau mit einer Nettogrundfläche von rund 3.600 m2 und Verbindung zum bestehenden Gebäude vor. 16 Stammklassen und sieben Sonderunterrichtsräume, Zentralgarderobe, Bibliothek und ein Gymnastiksaal finden hier Platz. Das ehemalige Professorenhaus und der Turnsaaltrakt mit dem Festsaal wurden bereits abgerissen, an ihrer Stelle wird eine  Dreifachturnhalle samt Mehrzweckraum, neuem Haupteingang und auch vom Schülerheim nutzbarem, großzügigem Schulvorplatz errichtet. Der Bauteil – mit Verbindung mit dem bestehenden Bau und dem Zubau – weist insgesamt rund 3.300 m2 Nettogrundfläche auf.   

160 Betten im neuen Bundesschülerheim Die Sanierung des Bundesschülerheims in der Bürgerspitalgasse (4.300 m2 Nettogrundfläche) startet ebenfalls nach Abschluss der Abbrucharbeiten. Insgesamt werden künftig 160 Betten, davon 20 für Mädchen, in Zweibettzimmern statt wie bisher in Vierbettzimmern zur Verfügung stehen. Küchen- und Speisenbereich werden künftig auf einer Ebene – mit Terrasse - zusammengefasst. Bis zur Fertigstellung werden die Berufsschule Eisenstadt, die Landwirtschaftliche Fachschule Eisenstadt „Das Sportliche Haus“ und das Studentenheim der Österreichischen Jungarbeiterbewegung ÖJAB als Wohn-Ersatzquartiere dienen.

Umfassende Sanierung Die umfassende Sanierung des bestehenden Schulgebäudes startet nach Fertigstellung der Neubauten. Zu den Maßnahmen zählen die Neuanordnung der Räume, die Erneuerung aller Böden, technischen Anlagen und des Brandschutzes sowie – im Zuge der thermischen Sanierung – der Fenster und der Fassade. Barrierefreiheit wird gewährleistet sein. Als zwischenzeitliche Ausweichquartiere für den Unterricht stehen zehn Container zur Verfügung.   

30 Mio. Euro Bauvolumen Rund 30 Mio. Euro, davon 4,1 Mio. für das Bundesschülerheim, sind insgesamt als Investitionsvolumen veranschlagt. Bauherr ist die BIG – Bundesimmobiliengesellschaft, die für ihr architektonisches Engagement mehrfach ausgezeichnet wurde und mehrere Bauherrenpreise erhielt.  „Verläuft alles nach Plan, soll das gesamte Projekt Anfang 2018 abgeschlossen sein“, rechnet BIG-Geschäftsführer Gleissner.

„Den Schülerinnen und Schülern wird eine Schule auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung stehen, die auch allen pädagogischen Erfordernissen optimal entspricht. Die Lernumgebung beeinflusst schließlich auch die Motivation und den Lernerfolg ganz wesentlich“, so der Landeshauptmann, der auch auf den positiven wirtschaftlichen Aspekt des Bauprojekts verweist: „Die Unternehmen, die hier arbeiten, kommen überwiegend aus der Region, das bringt Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze“.

Bild: Vor den Trümmern des einstigen Turnsaaltraktes: LH Hans Niessl, Präsident LSR, Mag. Karin Rojacz-Pichler, Direktorin Gymnasium Kurzwiese, Mag. Dr. Gerhard Resch, amtsführender Präsident LSR

Bildquelle: Landesmedienservice

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