Es war einmal ...

Es war einmal ...

UNTERACH/MONDSEE - Frei erzählte Winter- & Rauhnachtmärchen für Erwachsene mit Harfenbegleitung

Helga Graef erzählt Winter- und Rauhnachtmärchen für Erwachsene mit Harfenbegleitung. Erzählte Märchen berühren und entführen uns in die magische Märchenwelt. In einem Märchen aus Norwegen erfahren Sie welches besonrere Kätzchen die Trolle verscheucht, in der Schweiz sammeln wir magische Zapfen und im Rauhnachtmärchen geht natürlich Frau Holle um. Auch dem Jungfrost begegnen wir und erfahren welche Aufgabe sein Vater für ihn bereit hält. Die Klänge der Harfe von Natalie Folzwinkler nehmen Sie mit auf diese magische Reise.

Draußen wird es kälter und die Weihnachtszeit naht. Märchen und Geschichten wurden früher, in dieser lichtlosen Zeit, in den Spinnstuben erzählt. Besondere Geschichten und Mythen gibt es in den „Zwölften oder Rauhnächten“, wie die Nächte vom 24. Dezember bis 6. Januar auch genannt werden. Im europäischen Brauchtum rankt sich viel Aberglaube, Magie und Orakel um diese Tage und Nächte. Die Türen zur Anderswelt stehen offen. Himmel und Erde sind sich näher als sonst im Jahr. 

Die Wilde Jagd ist unterwegs und man darf keine weiße Wäsche draußen hängen lassen. Alles im Haus soll aufgeräumt und sauber sein. Die Arbeit ruht und nach Einbruch der Nacht sollte man in dieser Zeit nicht mehr draußen unterwegs sein. Es sind die Geister und Seelen unterwegs. Frau Percht, Frau Holle oder Frau Berchta ist auf ihrer segensbringenden Fahrt, um die Menschen zu prüfen, ob alles vom alten Jahr abgeschlossen ist, alles im Reinen ist oder ob noch „offene Rechnungen“ zu begleichen sind. 

Wer sind die Heimchen?
Frau Berchta kommt nicht alleine. Sie ist mit ihren Heimchen unterwegs. Es ist eine Schar von Kinderseelen, die umgetauft gestorbenen sind und auf ihre Wiedergeburt warten. Sie tragen Krüge mit goldenem Tau, schleifen Pflüge über die Acker, auf dass der Boden im nächsten Jahr wieder fruchtbar werde. 

Besonderes in der Heiligen Nacht
Die Zeit der Wintersonnwende hatte immer große Bedeutung. Das Licht kehrte zurück, was in früheren Zeit als Geburt des Lichts gefeiert wurde. Später würde daraus Christi Geburt. In der Heiligen Nacht können Tiere sprechen und man kann etwas über die Zukunft erfahren. Es ist möglich den zukünftigen Bräutigam zu „schauen“: An Weihnachten muss man die Stube wischen um zwölf Uhr in der Nacht und zwar hinterführ und nackend. Wenn man dies tut, sieht man den zukünftigen Geliebten oder die Geliebte nackend unter dem Tisch sitzen. Auch das Schenken hat zur Jahreswende Tradition. Die Gaben wurden verteilt, entweder von Frau Holle oder dem Heiligen Nikolaus. Heute fragen wir uns - was ist ein wirklich sinnvolles Geschenk? In den Märchen erfahren sie einiges darüber.

Ein einzigartiger Abend erwartet Sie!
Freitag, 27. Dezember 2019, 19.00 -20.15 Uhr, Bauernmuseum Mondsee, Einlass 18.30 Uhr
Freitag, 28. Dezember 2019, 17.00-18.15 Uhr, Villa Polese Unterach

Infos & Anmeldung bei bei Helga Graef 0650-3054144, www.brot-und-leben.at
Bildrechte: Helga Graef, zur Verwendung.

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