Friedliche Zukunft Europas im Zentrum des „Salzburg Europe Summit“

Friedliche Zukunft Europas im Zentrum des „Salzburg Europe Summit“

v.l.n.r.: Sabine Berger, stv. Pressesprecherin der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Georg Pfeifer, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich, Franz Schausberger, Vorsitzender des Instituts der Regionen Europas und Wolfgang Bogensberger, Amtierender Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich

Die EU sichert seit 70 Jahren den Frieden. Wird das so bleiben? Fragen wie diese sind Thema des „Salzburg Europe Summit“ im Oktober. Im Haus der EU wurde heute das Programm präsentiert.

„Europa und Frieden, wird das auch in Zukunft noch gelten? Trotz des zunehmenden Populismus und Nationalismus in der Europäischen Union?“ Diese Fragen warf Franz Schausberger, Vorsitzender des Instituts der Regionen Europas (IRE), heute bei einer Pressekonferenz im Haus der Europäischen Union auf. Anlass war die Präsentation des Programms des 15. „Salzburg Europe Summit“, dem Kongress der Europäischen Regionen und Städte. Er dreht sich um Europa und Frieden 1919-1989-2019 und findet von 6. bis 8. Oktober in Salzburg statt.

Einerseits ist Europa – neben inneren Herausforderungen wie dem Brexit und dem wieder aufkeimenden Nationalismus – umgeben von Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen. Andererseits sind Entwicklungen zu beobachten, die Hoffnung machen: „Wie die jüngsten Ereignisse zwischen der Ukraine und Russland oder die Beendigung des Namenskonflikts zwischen Griechenland und Nord-Mazedonien zeigen, gibt es doch immer wieder Fortschritte“, hob Schausberger hervor.

Die Europäische Union sichert seit 70 Jahren den Frieden. „Die europäische Zusammenarbeit ist ein Erfolgsprojekt, die Konferenz Europa und Frieden 1919-1989-2019 in Salzburg bietet viel Raum, dieses Europa und dessen Zukunft zu diskutieren“, sagte Georg Pfeifer, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich.

Wolfgang Bogensberger, Amtierender Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich, ergänzte: „Der europäische Weg ist beispiellos. Es ist ein Weg, um den uns die ganze Welt beneidet.“ Das weckt Erwartungen: „Der Blick auf das friedlich gewordene Europa nährt weltweit den Wunsch, dass Europa mehr erreicht und sich stärker – noch stärker – für den Frieden engagiert, sowohl in der unmittelbaren Nachbarschaft – Stichwort Westbalkan, Ukraine – als auch global.“

Um die Entwicklungen am Westbalkan wird es auch bei einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion im Rahmen des Salzburg Europe Summit gehen, an der u. a. Kommissar Johannes Hahn, noch bis Ende Oktober zuständig für die Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, teilnimmt. Weitere thematische Schwerpunkte sind die Ukraine, der Fall des Eisernen Vorhangs, die gemeinsame Währung und die Energieversorgung.

Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Österreich, Sabine Berger/ots  //  Fotocredit: APA-Fotoservice/Hautzinger

 

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