Geschafft! 6. Urlaubswoche für Bauarbeiter

Geschafft! 6. Urlaubswoche für Bauarbeiter

Neues Urlaubsrecht für Bauarbeiter ab 1. Jänner 2021 schafft 6. Urlaubswoche nach 20. Arbeitsjahren am Bau

Das Ergebnis nach 18 Monaten Verhandlungen mit Bau-Sozialpartnern wurde über die Ziellinie gebracht. 6 Wochen Urlaub ab 20 Arbeitsjahren am Bau werden Realität!

Die Corona-Krise hat auch die Bauwirtschaft massiv gefordert. Doch die Bausozialpartner haben gemeinsam dagegengehalten. So wurden 2020 fleißig die Aufträge auf den Baustellen abgearbeitet und somit war die Baubranche Konjunkturstabilisator in der österreichischen Wirtschaft. Durch erschwerte Sicherheitsmaßnahmen und den 1. Lock-Down gab es dennoch leichte Umsatzrückgänge und auch die Arbeitslosigkeit am Bau steigt stärker an als in den Vorjahren. Die Kurzarbeit wurde nur in geringem Ausmaß in Anspruch genommen. Außerdem gab es im 1 Lock-Down in den Monaten März und April einen Rekord an Urlaubsverbrauch.

Für 2021 braucht weitere Konjunkturmaßnahmen. Die Vorschläge dazu liegen auf dem Tisch, vieles wurde von den Bausozialpartner-Initiativen „UMWELT+BAUEN” und „Faire Vergaben“ umsetzungsfertig ausgearbeitet. Und trotz einer gewissen Unsicherheit für die Zukunft beweist die Bau-Branche Rückgrat.

Sozialpartner zeigen Einigkeit und übernehmen soziale Verantwortung: Trotz Krise 6. Urlaubswoche vereinbart

So wurden weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Winterarbeitslosigkeit verhandelt und unter anderem gibt es ab 1. Jänner 2021 auch für alle Bauarbeiter in der Bauindustrie, Baugewerbe und im Baunebengewerbe einen Anspruch auf die sechste Urlaubswoche bereits nach 20 Arbeitsjahren am Bau und das unabhängig von der Anzahl an Arbeitsverhältnissen bei verschiedenen Arbeitgebern. Bisher waren 22 Arbeitsjahre notwendig.

Baugewerkschafter Josef Muchitsch: „Wir haben als Bausozialpartner gezeigt, dass es auch in der Krise möglich ist, Verbesserungen für rund 150.000 Schwerarbeiter am Bau zu erreichen. Das ist einzigartig und motiviert, in die neue Bausaison 2021 zu starten.“

Quelle: GBH-Presse, Thomas TRABI, M.A / ots  //  Fotocredit: Symbolfoto

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