GSK Eltern macht in Österreich auf die Gefahren von Meningokokken-Erkrankungen aufmerksam

GSK Eltern macht in Österreich auf die Gefahren von Meningokokken-Erkrankungen aufmerksam

ÖGKJ und ÖÄK unterstützen multimediale Eltern-Aufklärung. Im Bild Isabella (Name geändert), ein betroffenes Mädchen einer Meningokokken-Erkrankung, mit ihrer Mutter

Aufgeklärte Eltern treffen leichter die richtige Entscheidung für ihre Kinder. Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde sowie der Österreichischen Ärztekammer will GSK Eltern auf die Erkrankung und Schutzmöglichkeiten aufmerksam machen. Meningokokken-Erkrankungen können jeden treffen - das höchste Erkrankungsrisiko haben Babies, Kleinkinder und Jugendliche. Isabella (Name geändert) ist eine reale Überlebende einer Meningokokken-Erkrankung mit typischen Konsequenzen.

Ein kleines Mädchen ist Botschafterin einer neuen Meningokokken-Aufklärungs-kampagne. Die starken Bilder von Isabella (Name geändert) sind ab heute in klassischen und sozialen Medien (TV, Citylights, Print und Social Media) zu sehen. Die Bildwelt unterscheidet sich von der bisherigen Aufklärungsarbeit dadurch, dass erstmalig in dieser Dimension eine Betroffene gezeigt wird, die eine Meningokokken-Erkrankung zwar überlebt, aber Folgeschäden davongetragen hat. Der groß sichtbare Name des Mädchens „Isabella“ wurde so gewählt, da er Buchstaben enthält, die zwei in Österreich vorkommenden Meningokokken-Gruppen in Österreich repräsentieren. Dadurch soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass in Österreich verschiedene Meningokokken-Gruppen (A, B, C, W und Y) vorkommen können und Schutzmöglichkeiten bestehen. Eltern, die bei der Entstehung dieser Kampagne mitgewirkt haben, empfinden dieses Format als sehr berührend und hoffen, dass es viele Mütter und Väter dazu anregt, ihren Kinder- und Jugendarzt auf Schutzmöglichkeiten durch Impfungen gegen Meningokokken anzusprechen.

Große Unklarheit und Unsicherheit über den Schutz gegen Meningokokken

Umfragen ergaben, dass viele Eltern – auch in Österreich - nicht wissen, ob ihre Kinder bestmöglich gegen Meningokokken geschützt sind.(1,2) Der Mangel an Bewusstsein ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass Meningokokken-Erkrankungen selten sind. Dennoch sind sie ernstzunehmend, da sie teilweise innerhalb von 24 Stunden zum Tod führen bzw. schwerwiegende Folgeerscheinungen mit sich bringen können.(1)

Maren Longland, General Manager, GSK Österreich, „Als Mutter von zwei Kindern weiß ich, wie wichtig Gesundheit und das Wissen über Schutzmöglichkeiten sind. Meningokokken-Erkrankungen sind selten, doch wenn es eine Familie trifft, dann zu 100 %. Nur informierte Eltern können selbstbestimmt die richtigen Entscheidungen für ihre Kinder treffen. Unser Ziel ist es daher, dass alle Eltern mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt über einen bestmöglichen Impfschutz gegen Meningokokken sprechen, um Folgeschäden vermeiden zu können.“

Auch ÖGKJ (Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde) und ÖÄK (Österreichischen Ärztekammer) bestätigen die Notwendigkeit der Meningokokken-Aufklärung und unterstützen die Kampagne.

Ebenso befürwortet wird die Kampagne von Patientenanwalt Dr. Gerald Bachinger: „Ich unterstütze gerne evidenzbasierte, verständliche Information, die dazu dient, selbstbestimmt richtige und vernünftige Entscheidungen treffen zu können. Gerade im Bereich der Impfungen sind faktenbasierte Informationen, die auch in ausgewogener Art und Weise emotional ansprechen und betroffen machen wichtig.“

Über die Aufklärungskampagne: Call-to-Action für Eltern

  • Die Kampagne richtet sich an Eltern und zeigt eine Überlebende einer Meningokokken-Erkrankung und ihre Familie. Die Bilder werden über klassische und soziale Medien gezeigt (TV, Print, Social Media). 
  • Die Betroffene lebt mit langfristigen Spätfolgen, die eine Meningokokken-Erkrankung haben kann. In ihrem Fall sind es vernarbte Beine durch eine Meningokokken-Sepsis (Blutvergiftung).
  • Die Familie der Überlebenden hat sich freiwillig für die Teilnahme an dieser Aufklärungsmaßnahme gemeldet und wurde für ihren Zeitaufwand entschädigt.
  • Die Aufnahmen entstanden in der Nähe von Sydney (Australien) im März 2018. 
     

Die Kampagne soll ein Call-to-Action für Eltern sein, mit ihrem Kinder- und Jugendarzt über Meningokokken-Erkrankungen und mögliche Schutzmaßnahmen zu sprechen.

Über Meningokokken-Erkrankungen

In Österreich werden jährlich etwa 20 bis 100 Erkrankungsfälle (ca. 50-74 % durch Meningokokken der Gruppe B und 10-30 % durch Meningokokken der Gruppe C) registriert. Von 2008 bis 2018 wurden in Österreich 624 invasive Meningokokken-Erkrankungen gemeldet, darunter 71 Todesfälle (Letalität 11,4%). 2018 wurden in Österreich 30 Meningokokken-Erkrankungen (4 Todesfälle) beobachtet, davon wurden 15 Fälle verursacht durch Meningokokken der Serogruppe B.(3)

Das höchste Risiko zu erkranken haben tragischerweise vor allem Säuglinge und Kleinkinder. Auch Jugendliche zählen zur Risikogruppe.(3,4)

Bei Meningokokken-Erkrankungen kann es zu plötzlich auftretenden unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Schwindel und schwerstem Krankheitsgefühl kommen. Bei einer Hirnhautentzündung kommen Erbrechen und Nackensteifigkeit hinzu. Weiterhin können Symptome wie Reizbarkeit, Schläfrigkeit sowie Krampfanfälle oder Hirnnervenlähmungen auftreten. Bei septischen Verläufen kommt es zum Blutdruckabfall und zum Organversagen.(5)

Beim ersten Verdacht auf eine Meningokokken-Erkrankung sollten Eltern sofort einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen.

Trotz Behandlung treten bei jedem fünften Erkrankten Komplikationen und Spätfolgen auf.(6) Infolge einer Hirnhautentzündung können zum Beispiel Entwicklungsstörungen, Krampfleiden, Erblindung und Hörverlust auftreten. Kommt es zu einer Blutvergiftung, kann es zu Haut- und Gewebezerstörung und Vernarbungen kommen, in Extremfällen sogar zu Amputationen.

Gegen fünf der häufigsten Meningokokken-Gruppen in Österreich gibt es Impfungen(3):

  • Meningokokken B-Impfung
  • Meningokokken C-Impfung
  • Meningokokken ACWY-Kombinationsimpfung 
                                                                                                                                                                                                                        

Eltern sollten ihren Kinder- und Jugendarzt darauf ansprechen, ob ihre Kinder bereits vor Meningokokken-Erkrankungen geschützt sind.

Referenz:

  1. Parents Awareness Tracker – Parent Activation Initiative Market Research, IPSOS on behalf of GSK. 27 March – 15 April, 2019 (Data on File: 2019N405209_01).
  2. Spectra Marktforschung/GSK: Der Stellenwert der Meningokokken-Impfung bei Eltern und Pädiatern, November 2019
  3. Österreichischer Impfplan 2020 (abgerufen auf www.sozialministerium.at)
  4. Nationale Referenzzentrale für Meningokokken Jahresbericht 2018 (BMASGK)
  5. World Health Organization (WHO), 2018; Meningococcal Meningitis: https://www.ots.at/redirect/who_Meningococcal_Meningitis [Accessed June 2020]
  6. NHS Choices – Meningitis Complications. Available at: https://www.nhs.uk/conditions/meningitis/complications/ (Last accessed June 2020)

Quelle: GlaxoSmithKline Pharma GmbH Mag. Barbara Masser-Mayerl Corporate Communications Lead Corporate Affairs,  Dr. Michael Aichinger Medical Lead Vaccines Austria / ots  //  Fotocredit: GSK/PETER YANG

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