Donnerstag 21. März 2019
Suche

Huaweis Technologie stellt kein Sicherheitsrisiko dar

Huawei begrüßt die objektive Beurteilung des Unternehmens durch die österreichische Bundesregierung hinsichtlich seiner Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich und kündigt Investitionspläne für den hiesigen Markt an

Österreichs Telekommunikationsanbieter, Unternehmen, Verbraucher und Regierung haben von Huaweis Technologien nichts zu befürchten – trotz wiederholter, aber unbegründeter Behauptungen der US-Regierung, betonten Huawei-Manager heute in Wien. Das Unternehmen, das gerade der Austrian Chinese Business Association (ACBA) beigetreten ist, verstärkt sein Engagement in Österreich, gab steigende Umsätze bekannt und kündigte Investitionen am österreichischen Markt an.

Huawei Österreich beschäftigt bereits mehr als 100 Mitarbeiter und wird in diesem Sommer seinen ersten Flagship-Smartphone-Store in der Wiener Kärntner Straße eröffnen – dem ersten Store dieser Art außerhalb Chinas. Der Showroom wird 400 Quadratmeter Verkaufsfläche, ein 30-köpfiges Team zur Beratung sowie Erlebniszonen und Testmöglichkeiten bieten. 

Das Unternehmen kündigte auch an, dass es Pläne für Investitionen in Forschung und Entwicklung in Österreich in Betracht zieht, wobei weitere Informationen zu einem späteren Zeitpunkt bereitgestellt werden sollen. 

„Seit dem Markteintritt in Österreich 2007 verzeichnet Huawei ein starkes Wachstum mit einem Umsatz von mehr als 255 Millionen Euro im Jahr 2018. Wir haben den zweitgrößten Marktanteil im Smartphone-Markt in Österreich erreicht. Fast drei von zehn verkauften Smartphones in Österreich sind Huawei-Geräte, dank unserer hochwertigen Produkte und der hervorragenden Zusammenarbeit mit unseren Partnern", so Pan Yao, CEO von Huawei Technologies Austria.

5G: Motor für die Digitalisierung
Mit der bevorstehenden Frequenzversteigerung will Österreich zu den ersten 5G-Ländern in Europa zählen. Der neue Mobilfunkstandard wird die Digitalisierung vorantreiben. 
Huawei zählt zu den Vorreitern bei der neuen Technologie und hat bis Ende 2018 bereits mehr als 30 kommerzielle Verträge zum Aufbau von 5G-Netzen unterzeichnet sowie über 25.000 5G-Basisstationen ausgeliefert.

„Wir sind mehr als bereit, Österreich mit unserem Know-how und unseren Lösungen auf dem Weg zum 5G-Pionier zu unterstützen“, betonte Pan Yao. „5G bietet nicht nur Vorteile für Industrie und Wirtschaft, sondern für alle: Nutzer werden von niedrigeren Kosten sowie von spannenden Möglichkeiten wie 4K-Streaming und Artificial-Intelligence-Anwendungen profitieren.“

Grundlose Verdächtigungen, aber Fairness in Österreich 
Die wiederkehrenden Vorwürfe gegen Huawei weist das Unternehmen strikt zurück. In mehr als 30 Jahren Firmengeschichte habe man immer höchste Ansprüche an Cyber- und Datensicherheit gestellt.
„Huawei wird seit Jahren beschuldigt – und nie wurde auch nur ein einziger Beweis erbracht. Wir betreiben keine Spionage“, hielt Pan Yao fest. „Wir sind sehr froh, dass uns in Österreich sowohl Politik, Medien als auch Kunden mit großer Fairness begegnen. Wir werden alles unternehmen, um diesem Vertrauen Rechnung zu tragen und Österreich bei der Digitalisierung bestmöglich zu unterstützen.“

Quelle: OTS  //  Fotocredit: Huawei/APA-Fotoservice/Martin Lusser