Industrie zu EU-Gipfel: Forschung und Entwicklung Antwort auf Klimaschutz

Industrie zu EU-Gipfel: Forschung und Entwicklung Antwort auf Klimaschutz

IV-GS Neumayer: Stärkeren Fokus auf zukunftsorientierte Bereiche im EU-Budget legen – Klimaschutz verlangt europäische Technologieführerschaft – Industrie entscheidend für klimaneutrale Zukunft

„Ein klug gemachtes EU-Budget muss das Ziel verfolgen, den Innovationsbereich zu stärken, Wachstum zu erhöhen und bessere Rahmenbedingungen und damit Technologieführerschaft – auch und gerade im Klimaschutz – zu erreichen, um mehr Arbeitsplätze schaffen zu können“, betonte Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), am heutigen Donnerstag anlässlich des EU-Gipfel in Brüssel. Angesichts der laufenden Gespräche über das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm müsse die europäische Politik ein klares Augenmerk auf F&E- und Innovationspolitik legen. Ebenso sollten auch weniger kostenintensive, aber zukunftsorientierte Ausgaben in anderen Bereichen Unterstützung finden. „Das muss sich unter anderem in einem entsprechend ambitionierten Budget für F&E, Innovation und digitale Schlüsseltechnologien widerspiegeln. Das Budget für Horizon Europe muss über den Vorschlag der finnischen Ratspräsidentschaft von 84 Mrd. Euro auf mehr als 120 Mrd. Euro (in konstanten 2018-Preisen) angehoben werden. Vor allem F&E-intensive Unternehmen, wie in der Industrie, brauchen Unterstützung bei ihren F&E-Aktivitäten – um eine europäische Technologieführerschaft zu stärken“, so der IV-Generalsekretär.

Konkrete Maßnahmen für die Erreichung der Klimaziele notwendig

Klimaschutz gehöre zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Die Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit seien hierfür wesentliche Maßnahmen. Dabei dürfe aber nicht übersehen werden, dass die Industrie mit ihrer Innovationskraft ein wesentlicher Teil der Lösung ist. Unrealistische Zielvorstellungen, die Europa ohne die Beeinträchtigung seiner Wettbewerbsfähigkeit sowie Schmälerung der Standortattraktivität nicht erreichen kann, führten in eine Sackgasse. In diesem Licht müssten auch die EU-Klimaziele gesehen werden. „Es braucht eine kluge und balancierte Politik, die die Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie berücksichtigt und eine Abwanderung der Industrie aus Europa in Weltregionen mit niedrigeren Umweltstandards verhindert“, so Neumayer abschließend.

Quelle:/ Fotocredit: IV, gettyimage

Das könnte Sie interessieren!

Das sind Österreichs „PflegerInnen mit Herz“

23. 01. 2020 | Wirtschaft

Das sind Österreichs „PflegerInnen mit Herz“

Die Unterstützer und Partner der Initiative „PflegerIn mit Herz“ v.l. WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Helene Kanta (Vorstandsdirektorin des Wiener Städtischen...

Neu: Kostenlose Erstberatung bei oö. Immobilienprofis

22. 01. 2020 | Wirtschaft

Neu: Kostenlose Erstberatung bei oö. Immobilienprofis

Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder 

Erfolgreiche Fortsetzung der Förderung der regionalen Fischereisektors

22. 01. 2020 | Wirtschaft

Erfolgreiche Fortsetzung der Förderung der regionalen Fischereisektors

Der anteilige Finanzmittelbedarf für das EU-Programm und diese Sonderrichtlinie beträgt in Oberösterreich für das Jahr 2020 max.200.000 Euro

ÖAMTC -  Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

22. 01. 2020 | Wirtschaft

ÖAMTC - Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

Mobilitätsclub macht Senkung der motorbezogenen Versicherungssteuer zur Bedingung

KWG beim Stromanbieter-Check von Global 2000 und WWF erneut unter den Top 3

21. 01. 2020 | WIRTSCHAFT

KWG beim Stromanbieter-Check von Global 2000 und WWF erneut unter den Top 3

Großartiger 3. Platz für das Schwanenstädter Unternehmen KWG. Bereits zum Dritten mal haben die Umwelt- und Naturschutzorganisationen GLOBAL 2000 und WWF d...