Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten - Die Preisträger 2020

Innovations- und Forschungspreis des Landes Kärnten - Die Preisträger 2020

In der Kategorie "Kleinstunternehmen" gewann die Messfeld GmbH. Von links nach rechtsl: Silvia Mossegger, Michèle Isopp, Michelle Primig-Graf, Shahid Muhammad und Giulia Sager. Nicht am Bild: Jutta Isopp

Im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung wurden heute die Preisträger des Innovations- und Forschungspreises des Landes Kärnten 2020 via Live Stream Pressekonferenz von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, Technologiereferentin Dr. Gaby Schaunig und KWF Vorstand Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch bekannt gegeben.

Der Preis wird vom KWF Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds seit 2004 im Auftrag des Landes organisiert und durchgeführt. Ausgezeichnet werden abgeschlossene Entwicklungen von Unternehmen, die zu neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen geführt haben und am Markt bereits im Einsatz sind.

Es freut uns besonders, dass gerade in der Krise Kärntner Unternehmen im Bereich Forschung und Entwicklung äußerst aktiv waren. Mit insgesamt 38 Einreichungen konnte der dritthöchste Wert seit Beginn der Preisvergabe im Jahr 1991 erzielt werden. Die Anzahl und die Qualität der Einreichungen belegen den auch international sichtbaren Aufschwung Kärntens als aufstrebende Forschungsregion im Herzen Europas, betonen Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und Technologiereferentin Dr. Gaby Schaunig.

In der Kategorie Kleinstunternehmen gewann die im Lakeside Park Klagenfurt angesiedelte Messfeld GmbH mit der Innovation "Automatisierte Erkennung nicht beleimter Stellen am Parkett". Die siebenköpfige Jury unter Vorsitz von Dr. Birgit Tauber von der FFG Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft entsendet Messfeld zudem für die Teilnahme am "Staatspreis Innovation". Ebenfalls für die Teilnahme am "Staatspreis Innovation" wurde die Tremitas GmbH aus Klagenfurt mit der Innovation "Tremipen® und Tremipen® Home - Vorrichtung zum Erfassen unwillkürlicher Bewegungsstörungen an Extremitäten" auserwählt.

Mit der Augmensys GmbH aus Klagenfurt konnte sich bei den Klein- und Mittelunternehmen ein bereits mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen durchsetzen. Das auf Augmented Reality spezialisierte Unternehmen überzeugte mit der Innovation "ARGUS - AR Guided Switching" die Jury. Augmensys wird Kärnten auch beim "Staatspreis Innovation" und zudem beim "KMU-Sonderpreis ECONOVIUS" vertreten.

Die weltweite Nummer 1 bei innovativen Lösungen für die Holzindustrie, das 1952 gegründete Familienunternehmen Springer Maschinenfabrik aus Friesach, siegte in der Kategorie Großunternehmen. Mit der Innovation "ED 3000 WRAPPER", einer vollautomatischen Verpackungsmaschine für Schnittholzpakete, reagiert das Unternehmen auf die große Nachfrage in diesem Segment. Nur 50 Sekunden benötigt der ED 3000 WRAPPER für die Verpackung eines Pakets und zählt damit zu den schnellsten am Markt.

In der Kategorie Großunternehmen wird die URBAS Maschinenfabrik GmbH aus Völkermarkt mit der Innovation "Gasmischer für Holzgasmotor" Kärnten beim "Sonderpreis VERENA", der ebenfalls im Zuge der "Staatspreis Innovation"-Verleihung vergeben wird, vertreten.

Der Spezialpreis "Innovationen - Die Krise als Chance" wurde im Zuge der COVID-19 Pandemie ausgeschrieben und von der Jury im Zuge der Bewertung schlussendlich als "Anerkennungspreis" vergeben. Prämiert wurde dabei das schnelle Reagieren auf den aktuellen Marktbedarf und die Anpassung von Geschäftsmodellen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen. Auch so wurde auf innovative Weise ein wichtiger Beitrag für den Wirtschaftsstandort Kärnten geleistet, sind sich KWF-Vorstand Mag. Sandra Venus und Dr. Erhard Juritsch einig. Mit "Marlinu ... spielend wachsen – nachhaltige Kindermöbel, handgemacht in Kärnten" gewann einerseits die Tischlerei Helmut Erjavec aus Villach und andererseits die Glas Gasser GmbH mit dem "Corona-Virenschutzglas RespiS-Metall" aus Radenthein.

Quelle: Fritz Lange KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds / ots  //  Fotocredit: KWF | Johannes Puch

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