Investition in den Klimaschutz

Investition in den Klimaschutz

IG Holzkraft fordert ein investitionsfreundliches Klima für erneuerbare Energien. Die Unsicherheit der letzten Jahre muss beendet werden

In den nächsten 10 Jahren braucht es massive Investitionen in den Energiebereich. Die Produktionskapazitäten für Erneuerbare Energien müssen deutlich ausgebaut werden. Dafür wiederum müssen die gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen. Das geplante Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz bietet die Möglichkeit investitionsfreundlichere Rahmenbedingungen zu schaffen. Für die Holzkraftwerke geht es hier einerseits um Investitionen in Neuanlagen, aber zu einem großen Teil auch um Modernisierung und Optimierung von bestehenden Kraftwerken.

Die Förderdauer muss auf 20 Jahre verlängert, die zulässige Abschreibungsdauer an die Förderdauer angepasst werden. Außerdem sind Vereinfachung und bundesweite Vereinheitlichung der Genehmigungsverfahren dringend notwendig. Das wichtigste Instrument ist aber die Bereitstellung ausreichend finanzieller Mittel, um den notwendigen Ausbau zu bewerkstelligen, wie Hans-Christian Kirchmeier, Vorstandvorsitzender der IG Holzkraft betont: „Das Ökostromgesetz ist finanziell unterversorgt und nicht mehr zeitgemäß. Dadurch waren die letzten Jahre für alle schwierig und rechtlich unsicher. Das hat man an den politischen Streitigkeiten rund um die Nachfolgetarife für die Holzkraftwerke deutlich gesehen. Das ist keine gute Atmosphäre für Investitionen. Daran muss rasch etwas geändert werden.“

Erneuerbare Energien klimafreundliches Geschäftsmodell

Der noch junge Wirtschaftszweig der Erneuerbaren Energien muss sich in einem System behaupten, das über viele Jahre mit dem Fokus auf fossile Energieträger geschaffen wurde. Langfristig ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien nur durch nachhaltige Veränderungen im Energiesystem möglich. Kirchmeier hält fest: „Erneuerbare Energien sind ein relativ junger Wirtschaftszweig. Diese notwendigen, umwelt- und klimafreundliche Geschäftsmodelle brauchen politische Unterstützung und dürfen nicht behindert werden. Alte, fossile Geschäftsmodelle künstlich am Leben zu halten bedeutet unseren Lebensraum zu gefährden. Wir brauchen endlich eine mutige Politik und zukunftsfähige Gesetze.“

Quelle: Doris Paukner Öffentlichkeitarbeit IG Holzkraft – Ökostrom aus fester Biomasse / ots  //  Fotocredit: NAWARO ENERGIE Betrieb GmbH/Lisa Grebe

Das könnte Sie interessieren!

Das sind Österreichs „PflegerInnen mit Herz“

23. 01. 2020 | Wirtschaft

Das sind Österreichs „PflegerInnen mit Herz“

Die Unterstützer und Partner der Initiative „PflegerIn mit Herz“ v.l. WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Helene Kanta (Vorstandsdirektorin des Wiener Städtischen...

Neu: Kostenlose Erstberatung bei oö. Immobilienprofis

22. 01. 2020 | Wirtschaft

Neu: Kostenlose Erstberatung bei oö. Immobilienprofis

Mario Zoidl, Obmann der Fachgruppe der Immobilien- und Vermögenstreuhänder 

Erfolgreiche Fortsetzung der Förderung der regionalen Fischereisektors

22. 01. 2020 | Wirtschaft

Erfolgreiche Fortsetzung der Förderung der regionalen Fischereisektors

Der anteilige Finanzmittelbedarf für das EU-Programm und diese Sonderrichtlinie beträgt in Oberösterreich für das Jahr 2020 max.200.000 Euro

ÖAMTC -  Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

22. 01. 2020 | Wirtschaft

ÖAMTC - Mineralölsteuer-Erhöhung ohne finanziellen Ausgleich für Diesel-Fahrer undenkbar

Mobilitätsclub macht Senkung der motorbezogenen Versicherungssteuer zur Bedingung

KWG beim Stromanbieter-Check von Global 2000 und WWF erneut unter den Top 3

21. 01. 2020 | WIRTSCHAFT

KWG beim Stromanbieter-Check von Global 2000 und WWF erneut unter den Top 3

Großartiger 3. Platz für das Schwanenstädter Unternehmen KWG. Bereits zum Dritten mal haben die Umwelt- und Naturschutzorganisationen GLOBAL 2000 und WWF d...