„Ja zur Herkunftskennzeichung von Lebensmitteln in der Gastronomie“

„Ja zur Herkunftskennzeichung von Lebensmitteln in der Gastronomie“

Grüne Landessprecherin Krismer für transparente Darstellung im Sinne der Konsument*innen und Produzent*innen

„Jedes Jahr landen Millionen Eier aus Käfighaltung und Tausende Tonnen Fleisch aus ausländischer Massentierhaltung auf unseren Tellern – unerkannt und ungewollt. In der Gastronomie und in den öffentlichen Küchen werden 2/3 aller tierischen Produkte verzehrt ohne Information über die Herkunft, wo das Tier her ist. Eine klare und verpflichtende Herkunftsbezeichnung von Fleisch, Milch und Eiern in den Speisen unserer Gastronomie bringt Klarheit und die Möglichkeit zur aktiven Entscheidung für unsere regionale Produkte“, so begründet die Grüne Landessprecherin Helga Krismer ihren Vorstoß in der NÖ Landtagssitzung.

Konsument*innen begrüßen eine verpflichtende Auslobung der Herkunft, da Herkunft durchaus ein Qualitätsmerkmal ist. Dies erleichtert die Kaufentscheidung und bestärkt die Verwendung von regionalen Produkten in der Gastronomie. Eine Kennzeichnung bedeutet für Gastronom*innen keinen großen Aufwand, da diese ja bei der eingekauften Ware nachverfolgbar ist. Gerade Gastronom*innen, die mit regionalen Produzent*innen kooperieren, profitieren davon. Der Grüne Vorschlag führt zu einer erhöhten Nachfrage nach heimischen Produkten und somit auch zu einer Verminderung von Tiertransporten. Damit wird Tierleid reduziert und CO2 eingespart.

„ÖVP, SPÖ und NEOS lehnen die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie ab und blockieren damit die lückenlose Transparenz im Sinne der KonsumentInnen. Lieber verschleiert man die Herkunft von Fleisch, Milch und Eier und nimmt Lebensmittelskandale und Tierleid in Kauf, anstatt auf eine Besserstellung der heimischen Lebensmittel zu setzen“, so Helga Krismer.

Quelle: Michael Pinnow Pressesprecher der Grünen NÖ / ots  //  Fotocredit: 

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