Jugendliche zeigen ihr kreatives Engagement für die Donau

Jugendliche zeigen ihr kreatives Engagement für die Donau

Bundesministerin Elisabeth Köstinger mit den Gewinnern und Direktorin Sabine Maria Geyrhofer (Neue Mittelschule in der Hermannstraße in Klosterneuburg)

Das Jahr 2020 ist gerade für die Schulen eine große Herausforderung, umso erfreulicher, dass der heurige internationale Wettbewerb für unseren Lebensfluss Donau besonders gut funktioniert hat. Sowohl in Österreich als auch auf Donauebene gab es Rekordeinreichungen, das ist ein schönes Zeichen für die Motivation unserer Jugendlichen und ihren Einsatz für unser Wasser und die Donau. Insgesamt wurden 54 Einreichungen von 111 Schülerinnen und Schülern aus ganz Österreich eingesendet. In Österreich geht der Sieg heuer an die Schülerinnen und Schüler einer Kreativ-Gruppe der Neuen Mittelschule Hermannstraße aus Klosterneuburg für ihr Video „Kreative Donau“. „Der Kreativwettbewerb Danube Art Master leistet jedes Jahr einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für den zweitlängsten Fluss Europas, und den wichtigsten Fluss in Österreich - der Donau“, so Bundesministerin Elisabeth Köstinger. „Es ist großartig zu sehen, dass sich auch heuer so viele Kinder und Jugendliche am Danube Art Master Projekt beteiligt haben.“

Danube Art Master – Österreich

Beim „Danube Art Master“ wird die lokale Umgebung zur Inspirationsquelle für die Kunstwerke: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammeln Materialien aus dem Ökosystem der Donau und ihrer Nebenflüsse und gestalten daraus Kunstwerke. So entdecken Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren die Donau auf eine kreative Art und Weise. Dadurch wird zusätzliches Bewusstsein für die Wichtigkeit der Erhaltung lokaler Flüsse geschaffen. Es können sich sowohl Schulen als auch Einzelpersonen am Wettbewerb beteiligen. In Österreich gab es erstmals sehr viele und spannende Einreichungen. Von den heuer 54 eingereichten Werken waren 49 Fotografien, 4 Videos und eine selbstgezeichnete Landkarte. Für die nationale Jury war es daher besonders herausfordernd, die 10 besten Einreichungen auszuwählen. Der Sieg ging an die Neue Mittelschule in der Hermannstraße in Klosterneuburg, die letzte Woche Bundesministerin Elisabeth Köstinger persönlich ihren Beitrag präsentieren konnten.

Danube Art Master - International

International nahmen insgesamt 279 Kinder aus 13 Ländern am Wettbewerb der Donauschutzkommission teil. Die internationale Jury wählte die Preisträgerinnen und Preisträger aus 174 Kunstwerken, 37 Videos und 46 Landkarten aus. Teilgenommen haben heuer neben Österreich die Donauländer Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Moldawien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Ukraine und Ungarn. Beim Danube Artmaster 2020 wurde international aus insgesamt vier Kategorien Einreichungen prämiert: Kunstwerke, Videos, Landkarten und der Covid-19 Spezialpreis. In der Kategorie Kunstwerke gewann bei den 6-11-jährigen eine Volkschulklasse aus Deutschland und bei den 12-18-jährigen eine Gruppe serbischer Schüler und Schülerinnen. Die Videohauptpreise gewannen Gruppen aus Serbien und Bulgarien. In der Kategorie Landkarten freuten sich eine Teilnehmerin aus Rumänien und eine Teilnehmerin aus Moldawien über die Hauptpreise. Der Hauptpreis ist eine Einladung nach Wien, in das Austria Vienna International Center, zum Sitz der Donauschutzkommission, sobald das wieder möglich ist. Der Covid-19 Spezialpreis ging an zwei Schülerinnen aus Slowenien.

Der Danube Art Master ist ein internationaler Wettbewerb der Donauschutzkommission (IKSD) und wird von der Globalen Wasserpartnerschaft Zentral- und Osteuropa (GWP CEE) organisiert. In der Donauschutzkommission widmet sich eine eigene Arbeitsgruppe dem Thema Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitsbeteiligung, die u.a. den jährlichen Danube Day organisiert. Diese Arbeitsgruppe steht unter österreichischer Leitung aus dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT). In Österreich wird der Wettbewerb im Auftrag des BMLRT und dessen Jugendwasserplattform Generation Blue von der Jugend-Umwelt-Plattform JUMP durchgeführt. Das BMLRT hat heuer diesen Wettbewerb auch international finanziert und damit möglich gemacht.

Quelle: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus / ots  //  Fotocredit: BMLRT/Paul Gruber

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