Kameraden auf vier Pfoten - Neues Welpenhaus für Hundenachwuchs beim Bundesheer

Kameraden auf vier Pfoten - Neues Welpenhaus für Hundenachwuchs beim Bundesheer

Verteidigungsministerin Klaudia TANNER und Dompfarrer Toni FABER bei der Militärwelpentaufe (Toni Faber mit Hündin HELI und BM Tanner mit Rüden HANNO)

Am Donnerstag, 21. Jänner 2021, besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner das Militärhundezentrum des Bundesheeres in Kaisersteinbruch. Nach einer kurzen Einweisung durch den Kommandanten Oberst Otto Koppitsch, eröffnete die Bundesministerin das neu erbaute Welpenhaus. Im Anschluss übernahmen Klaudia Tanner und Dompfarrer Toni Faber im Rahmen einer Militärhundetaufe die Patenschaft für die jungen „Militärhundewelpen“.

„Den jungen Diensthunden steht ab heute eine besondere Zukunft bevor. Auch wenn unsere kleinen Vierbeiner es jetzt noch nicht wissen, sie und ihre Militärhundeführer werden künftig einen erheblichen Beitrag zur Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten leisten. Militärhunde können Menschen unter Trümmern nach einer Katastrophe oder in Krisengebieten aufspüren, Fährten und Sprengmittel wittern- und so Menschenleben retten. Ich freue mich die Patenschaft für so tapfere Diensthunde übernehmen zu können“, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner bei der Taufe.

Eröffnung Welpenhaus

2020 wurde das neue Welpenhaus fertiggestellt, heute übergab es die Ministerin offiziell an die Truppe. Aus hygienischen und veterinärmedizinischen Gründen mussten die bestehenden Wurfzwinger dringend ersetzt werden. Die Entwürfe der Neuerrichtung wurden gemeinsam vom Militärhundezentrum, dem Veterinärdienst des Bundesheeres sowie dem Militärservicezentrum ausgearbeitet; die Umsetzung von regionalen Unternehmen ausgeführt. Die neuen Räumlichkeiten umfassen einen Geräteraum und drei Zwingeranlagen mit jeweils einem Wurfraum mit Wurfbox sowie einem Auslauf. Die Baukosten betrugen insgesamt 150.000 Euro.

„Wir investieren österreichweit in die Infrastruktur und führen Generalsanierungen und Ausbauten durch und bringen Unterkünfte, sanitäre Anlagen und vieles mehr in optimalen Zustand. Unsere Kasernen werden jetzt auf Vordermann gebracht, das gilt auch für die Unterkünfte unserer Militärtiere“, zeigt sich die Ministerin zur Eröffnung des Welpenhauses erfreut. „Die fünf Welpen sind bereits in ihre neue Umgebung gezogen und können nun in Ruhe aufwachsen, bevor besondere Herausforderungen auf sie warten“.

Die fünf Welpen wurden im November 2020 geboren. Die drei Hündinnen („Happy“, „Holly“, „Heli“) und zwei Rüden („Hanno“ und „Hektor“) starten mit der Hundetaufe ihre Ausbildung als Wach- und Schutzhunde. Bevor es losgeht, werden die Hunde gesundheitlich getestet und besuchen die sogenannte „Welpenschule“. Der Rottweiler zählt zu einer verlässlichen Diensthunderasse im österreichischen Militärhundewesen. Aufgrund seiner Charaktereigenschaften ist er sehr gut als Wach- und Schutzhund geeignet.

Das Militärhundezentrum im Burgenland züchtet und bildet Diensthunde für das Bundesheer aus. Derzeit gibt es 172 Militärhunde, darunter größtenteils Rottweiler, Schäfer- und Labradorhunde sowie einige Jagdhunde. Diese werden für Aufgaben im In- und Ausland eingesetzt.

Quelle: Bundesministerium für Landesverteidigung Information & Öffentlichkeitsarbeit / Presse / ots  //  Fotocredit: Bundesheer/Gunter Pusch

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