Kanzler und Minister zu Besuch im Haus der Barmherzigkeit

Kanzler und Minister zu Besuch im Haus der Barmherzigkeit

Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler und Sozialminister Rudolf Anschober stellten bei ihrem ersten gemeinsamen Pressetermin das Thema Pflege in den Fokus

Hoher Besuch im HB Seeböckgasse: Institutsdirektor Christoph Gisinger begrüßte gestern Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler und Sozialminister Rudolf Anschober im HB Pflegekrankenhaus in Ottakring. „Ich freue mich sehr, gleich drei Mitglieder der neuen Bundesregierung in unserem Haus willkommen heißen zu dürfen. Das zeigt auch, dass der Pflegebereich einen wichtigen Stellenwert in der zukünftigen Regierungsarbeit einnehmen wird.“ Angesichts der Herausforderungen der Zukunft, unter anderem eine immer älter werdende Bevölkerung und Personalnotstand im Pflegebereich, sei dies besonders wichtig, so Gisinger.

Pflegereform im Fokus der Regierung

Das Thema Pflege ist der erste thematische Schwerpunkt der Bundesregierung. “Wir haben einen starken Sozialstaat und da gehören das Altern in Würde und die bestmögliche Versorgung dazu”, sagte Kurz, der vonseiten der Politik eine nachhaltige Lösung der Probleme im Pflegebereich versprach. Vizekanzler Werner Kogler nannte die gesicherte Pflege nach den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen einen wesentlichen Schwerpunkt der neuen Bundesregierung. „Deshalb werden wir Zahl und Qualität der Ausbildungsplätze für die künftigen Pflegekräfte erhöhen und verbessern. Der Pflegeberuf soll zukünftig unser höchstes Ansehen genießen.“ Erste Beschlüsse würden bereits im Ministerrat am kommenden Mittwoch gesetzt, so Sozialminister Rudolf Anschober: „Insgesamt wird es ein großes Bündel an Maßnahmen geben.“

Eindrücke vom Haus der Barmherzigkeit konnten die Politiker vorab während eines kurzen Besuchs der Station Petrus gewinnen, wo sie sowohl mit BewohnerInnen plauderten, als auch diensthabenden MitarbeiterInnen ins Gespräch kamen und sich für ihren engagierten Einsatz bedankten.

Quelle: Haus der Barmherzigkeit Mag. Christina Pinggera / ots  //  Fotocredit: Institut Haus der Barmherzigkeit/APA-Fotoservice/Juhasz

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