Mittwoch 19. Juni 2019
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Kay Voges ist neuer künstlerischer Direktor des Volkstheaters Wien

Die Suche hat ein Ende: Kay Voges wird der neue künstlerische Direktor des Volkstheaters Wien. Kay Voges, derzeit Intendant am Schauspiel Dortmund, wird ab September 20120 das Volkstheater Wien leiten, sein Vertrag ist auf fünf Jahre anberaumt

„Ich freue mich, mit dem international renommierten Regisseur und Intendanten Kay Voges einen Ausnahmekünstler für Wien gewonnen zu haben“, betont Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Kay Voges ist es als Intendant des Schauspiel Dortmund gelungen, die Arbeiter- und Fußballstadt Dortmund für das Theater zu begeistern. In seiner zehnjährigen Intendanz wurde das Schauspiel Dortmund von ‚Theater Heute‘, dem wichtigsten Fachmagazin im deutschsprachigen Raum, dreimal zum Theater des Jahres, er selbst mehrmals zum Regisseur des Jahres gewählt. Ich bin überzeugt davon, dass Kay Voges mit seinem zeitgemäßen Zugang, in dem er sinnliches, unterhaltsames und kluges Schauspieltheater mit den Herausforderungen einer digitalen Kultur verbindet, das Volkstheater in eine neue, erfolgreiche Zukunft führen wird“.

„Die Stiftung hat den Zweck, das Volkstheater zu unterstützen. Dazu gehört auch die Besetzung von Schlüsselpositionen. Ich bin froh, dass wir mit Kay Voges die beste Lösung für das Volkstheater gefunden haben“, so Judit Havasi, Vorsitzende der Privatstiftung.

Es sei etwas ganz besonderes, in eine theaterverrückte Stadt berufen zu werden, freut sich Kay Voges: „Im Volkstheater wird es Gegenwartstheater geben, wie es gute Tradition dieses besonderen Hauses ist. Das Volkstheater ist für alle da. Es ist ein Ort der Begegnung, zum Feiern und Reflektieren. Wir wollen Geschichten erzählen mit Menschen aus Fleisch und Blut. Performing Arts, Musik und Digitalisierung werden dabei aber auch eine wichtige Rolle spielen. Das Volkstheater soll niederschwellig sein, die Türen weit öffnen und mit der Stadtgesellschaft kommunizieren. Ich arbeite dafür, dass das Volkstheater lokal wie auch international eine Strahlkraft entwickelt und in der reichen Theaterkultur Wiens als das fortschrittlichste wahrgenommen wird.“

Quelle: OTS  Foto: Wikipedia / Thomas Ledl - Eigenes Werk