Klimaschutz-Auszeichnung für Schärdinger

Klimaschutz-Auszeichnung für Schärdinger

Übergabe Klimaaktiv-Auszeichnung, v.l.n.r.: Ing. Wolfgang Dessl (Berglandmilch), DI Dr. Bettina Bergauer (Klimaschutzministerium

Für Berglandmilch, das Unternehmen hinter Österreichs beliebtester Milchmarke Schärdinger, ist nachhaltiges und ressourcenschonendes Wirtschaften ein wichtiges Anliegen. Technische Innovationen ermöglichen die Klimafreundlichkeit in den Molkereien stetig zu erhöhen. Berglandmilch setzt dabei unter anderem auf Biomasse, Biogas, Photovoltaik, aber auch auf technische Innovationen wie Wärmerückgewinnungsanlagen oder den Einsatz von Wärmetauschern. Erzeugte Wärme kann dadurch ganzjährig direkt für Prozesse, für Warmwasser und zur Klimatisierung genutzt werden. Folgend wird nicht nur der Einsatz von Erdgas, sondern auch der Strom-, Wasser- und Kältemittelverbrauch reduziert. Für diese innovativen Anwendungen neuer Technologien wurde Berglandmilch nun mit der klimaaktiv-Auszeichnung des Bundes prämiert.

Bereits seit 2014 ist Berglandmilch offizieller Partner des Projektes klimaaktiv. Das Projekt wurde vom Klimaschutzministerium ins Leben gerufen und hebt jene Betriebe hervor, die besondere Leistungen erbringen, um Energieeffizienz zu erhöhen und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Veröffentlichung der Good-Practice Beispiele und der Maßnahmenpläne der ausgezeichneten Betriebe soll andere Unternehmen beim Einstieg in den Klimaschutz und dessen Ausbau unterstützen.

Nachhaltigkeit kann man bei Berglandmilch mit ihren bekannten Marken Schärdinger, Tirol Milch, Stainzer und Lattella über die ganze Wertschöpfungskette feststellen. Das beginnt bei den Eigentümern der Genossenschaft, den Milchbäuerinnen und Milchbauern, welche schon seit Jahren heimische Futtermittel verwenden, die frei von Palmöl und Soja aus Übersee sind. Zudem produzieren sie zu 100% gentechnikfrei und verzichten auf das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Die Landwirtschaft ist durch ihre Bemühungen einer der wenigen Sektoren, dem es in den vergangenen Jahren gelungen ist, die Treibhausgasemissionen aktiv zu senken.

Quelle: Victoria Dallinger, MSc Berglandmilch eGen  //  Fotocredit: Sabine Klimpt

 

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