Dienstag 23. Juli 2019
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KWG setzt künftig auch auf Sonnenenergie

Schwanenstadt (KWG) – Mit der Installation einer 840 m2 großen Photovoltaikanlage am Dach des Wasserkraftwerkes in Hart baut KWG seine Möglichkeiten zur Stromerzeugung aus. Mit einer Leistung von 120 kWp wird das Unternehmen aus Schwanenstadt, das zu 100% auf nachhaltigen Ökostrom setzt, in Zukunft ca. 120.000 kWh pro Jahr erzeugen.

Das Projekt, das erfolgreich über ein Bürgerbeteiligungsmodell finanziert wurde, wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Stromwerkstatt aus Pinsdorf umgesetzt. „Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so gut ankommt. Innerhalb von nur drei Tagen haben sich 60 Personen an dem Projekt beteiligt. So haben wir den Zielbetrag von 150.000 Euro schneller erreicht als wir es erwartet haben, erklärt Peter J. Zehetner, Geschäftsführer von KWG. Nachdem dieses Projekt so großen Zuspruch erhalten hat, wird KWG auch in Zukunft ähnliche Projekte in Angriff nehmen.  

Seit Anfang Juli liefert die Photovoltaikanlage nun Strom aus Sonnenkraft in das KWG-Netz. Das Projekt wurde dank des Engagements aller Beteiligten schneller als im Zeitplan vorgesehen umgesetzt. So wurden am 13. Juni die letzten Paneele von Wolfgang Spiessberger, Geschäftsführer der Firma Stromwerkstatt, und seinem Team montiert. Die Inbetriebnahme erfolgte dann am 26. Juni. Durch die Inbetriebnahme der Anlage setzt KWG künftig neben Wasserkraft auch auf Sonnenenergie und produziert noch mehr regionalen Ökostrom für seine Kunden.

Über KWG
KWG ist ein seit 1920 tätiger Energieversorger mit Sitz in Schwanenstadt und beliefert Kunden in ganz Österreich mit 100% Ökostrom. Durch die Eigentümerstruktur der Genossenschaft ist das Unternehmen primär der Region und deren Bevölkerung verpflichtet. Kundenwohl und nachhaltiges Handeln stehen vor Gewinnmaximierung. Insgesamt sieben Kleinwasserkraftwerke entlang der Ager sichern eine nachhaltige und umweltfreundliche Stromproduktion. KWG ist heute ein innovatives Unternehmen und leistet mit 38 Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.

 

Quelle / FotonachweisKWG