Leopoldstadt und Währing unterstützen Vorstoß von temporären Begegnungszonen

Leopoldstadt und Währing unterstützen Vorstoß von temporären Begegnungszonen

Leopoldstadt und Währing unterstützen den Vorstoß von Vizebürgermeisterin Birgit Hebein, einzelne Straßen während der Corona-Krise zu temporären Begegnungszonen zu machen und sie neben dem Autoverkehr auch für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zu öffnen

Bezirksvorsteherin Uschi Lichtenegger wäre sofort bereit, Straßen in der Leopoldstadt zu temporären Begegnungszonen zu machen. „Hier im Zweiten ist der Donaukanal schon mit den vielen Spaziergänger*innen überfüllt, der Prater ist für viele Menschen einfach zu weit weg und der Augarten ist immer noch geschlossen. Dazu kommt, dass es in den Gründerzeitvierteln vielerorts zu schmale Gehsteige gibt. Hier wäre es dringend notwendig, einzelne Straßen für die Menschen zu öffnen, sodass sie gefahrlos unter Wahrung des Sicherheitsabstandes spazieren gehen können. Das wäre angesichts der kommenden Osterferien und des schönen Wetters nur vernünftig.“ Lichenegger könnte sich hier etwa vorstellen, die Alliiertenstraße (und in Verlängerung die Pazmanitengasse) zu einer temporären Begegnungszone zu machen.

Auch die Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek unterstützt das Vorhaben, Straßen im Bezirk zu temporären Begegnungszonen umzugestalten. „Währing ist zwar ein Bezirk mit viel Grünraum, aber es gibt Grätzel, die sehr eng sind und wo die Menschen keinen größeren Park in der Nähe haben. Dort ist es sinnvoll, Straßen zu öffnen, damit die Menschen frische Luft schnappen und sich unter Wahrung des geforderten Abstands die Beine vertreten können“, so Nossek. Die Bezirksvorsteherin nennt hier besonders das Kreuzgassenviertel. „Einen längeren Straßenzug im dichtverbauten Gebiet als temporäre Begegnungszone zu öffnen, wie beispielsweise die Schopenhauerstraße, das wäre wirklich eine Erleichterung für die Anwohner*nnen“, so Nossek.

Sowohl für die Alliiertenstraße als auch für die Schopenhauerstraße gab es seitens der Vizebürgermeisterin bereits konkrete Vorbereitungen für eine Umsetzung als Begegnungszonen am Wochenende. „Es ist sehr schade, dass es nun keine Verbesserungen für die Bürger*innen gibt“, so Lichtenegger und Nossek.

Das Argument, dass man erst Lösungen für den Lieferverkehr und Einsatzfahrzeuge finden müsse, sei nicht nachvollziehbar. „Aus genau diesem Grund wurde ja die Variante mit temporären Begegnungszonen gewählt, damit eben Liefer- und Einsatzfahrzeuge weiterhin durchfahren können. Eine Begegnungszone schließt keine Verkehrsteilnehmer*innen aus, bietet aber mehr Möglichkeiten für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen, sich frei auf der Straße bewegen zu können. Einzelne Straßen in den Bezirken hätten schon ab Samstag geöffnet werden können – es ist sehr schade, dass es jetzt keine Verbesserungen für die Bevölkerung geben wird“, so Nossek und Lichtenegger.

Auch der 8. Bezirk Josefstadt steht temporären Begegnungszonen positiv gegenüber. Es wurde bereits gestern medial kommuniziert, dass eine Öffnung der Florianigasse für Spazierende in Frage kommen würde.

Quelle: Kommunikation Grüne Wien / ots  //  Fotocredit: google maps, Symbolfoto

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