Letzte Chance für Besuch der Hundertwasser–Schiele Ausstellung:

Letzte Chance für Besuch der Hundertwasser–Schiele Ausstellung:

Hochkarätige Schau aufgrund des bevorstehenden Lockdowns nur noch am Mittwoch, 23.12. und Freitag, 25.12.2020 zu sehen

Schneller als vorgesehen bietet sich bereits in den kommenden Tagen die absolut letzte Möglichkeit zu einem Besuch der Ausstellung Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow im Leopold Museum. Die beim Publikum äußerst erfolgreiche Schau muss aufgrund des Corona-bedingten dritten Lockdowns bereits am 26. Dezember und damit mehr als zwei Wochen vor dem geplanten Ausstellungsende endgültig schließen. Die Ausstellung ist somit nur mehr zwei Tage, am Mittwoch, 23. Dezember und am Freitag, 25. Dezember zu sehen.

„Ich lege jenen, die noch nicht die Gelegenheit hatten die Hundertwasser-Schiele-Schau zu sehen, einen Besuch dieser Ausstellung ans Herz. Auch alle, die diese außergewöhnliche Präsentation schon besucht haben, lade ich ein, ein weiteres Mal zu kommen, denn eine Zusammenstellung von Werken Hundertwassers und Schieles wird in dieser Form und Qualität kaum ein zweites Mal möglich sein. Gemeinsam mit der Hundertwasser-Stiftung ist es gelungen hochkarätige Leihgaben aus österreichischen und internationalen Museen wie dem Centre Pompidou in Paris, der Peggy Guggenheim Collection in Venedig oder dem Stedelijk Museum in Amsterdam sowie aus zahlreichen Stiftungen und Privatsammlungen zu vereinen und damit überzeugende Korrespondenzen der beiden Künstler nachvollziehbar zu machen.“ Hans-Peter Wipplinger

20 Jahre nach dem Tod des bedeutenden Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928–2000) widmete das Leopold Museum diesem und seinem gewählten Vorbild Egon Schiele (1890–1918) diese rund 200 Exponate umfassende dialogisch angelegte Schau. Obwohl die beiden ikonischen Künstler einander nie persönlich kennengelernt haben – Schiele starb im Alter von 28 Jahren, 10 Jahre vor Hundertwassers Geburt – verbindet sie erstaunlich viel.

Erstmals werden in dieser Ausstellung herausragende Beispiele aus dem Schaffen von Hundertwasser ausgewählten Werken von Schiele gegenübergestellt. Hundertwasser prägte als Maler, Gestalter von Lebensräumen und Vorkämpfer der Ökologiebewegung die Kunst des 20. Jahrhunderts über die Grenzen Österreichs hinaus. Als Akademiestudent entdeckte er die Wiener Moderne für sich und besonders Egon Schiele wurde eine zentrale Bezugsfigur für den international agierenden Künstler. Die Zeichenkunst Schieles war für ihn mehr als Inspiration. Er propagierte dessen Kunst beispielsweise in Paris, und 1965 findet sich der Name des verehrten Künstlers sogar im Werktitel seines Gemäldes 622 Der Nasenbohrer und die Beweinung Egon Schieles wieder.

Bis zum Ende seines Lebens umgab sich Hundertwasser in seinen Wohn- und Arbeitsräumen – in Venedig und Neuseeland – mit Reproduktionen von Gemälden und Zeichnungen des von ihm so sehr geschätzten Künstlers. „Schiele sollte noch leben, ich würde ihm von meiner Reise Wunderbares berichten“, notierte er in seinen Tagebüchern. Hundertwassers poetischer Text „Ich liebe Schiele“ von 1950/51 macht die Intensität seiner Auseinandersetzung mit dem Werk des österreichischen Expressionisten spürbar: „Ich träume oft wie Schiele, mein Vater, von Blumen, die rot sind, und Vögeln und fliegenden Fischen und Gärten in Samt und Smaragdgrün und Menschen, die weinend in Rotgelb und Meerblau gehen.“

Der begleitend zur Ausstellung erschienene Katalog Hundertwasser – Schiele. Imagine Tomorrow ist am 23. und 25. Dezember ermäßigt um EUR 20 statt EUR 29,90 im Leopold Museum Shop erhältlich.

Hundertwasser-Schiele. Imagine Tomorrow
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Hundertwasser gemeinnützigen Privatstiftung Wien, nur noch zu sehen am 23. und 25. Dezember 2020.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, 23. Dezember, 10 bis 18 Uhr
Donnerstag, 24. Dezember geschlossen
Freitag, 25. Dezember, 10 bis 18 Uhr

Quelle: Leopold Museum-Privatstiftung Mag. Klaus Pokorny und Veronika Werkner, BA Presse/Public Relations / ots  //  Fotocredit: © Leopold Museum, Wien/Ouriel Morgensztern

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