LR Hattmannsdorfer appelliert - auch Menschen mit Migrationshintergrund sollen sich mit Impfung schützen

LR Hattmannsdorfer appelliert - auch Menschen mit Migrationshintergrund sollen sich mit Impfung schützen

Das Land Oberösterreich wirbt mehrsprachig für die Impfung, so auch in der Linzer Altstadt

Seit Beginn der Pandemie setzt das Land Oberösterreich auch Maßnahmen, um Menschen mit Migrationshintergrund und Asylwerber/innen zum Impfen zu motivieren. Gemeinsam mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) und dem Roten Kreuz stand man beispielsweise heute, Freitag, in der Linzer Passage Menschen mit Migrationshintergrund mit Dolmetschern zur Seite.

„Bitte lassen Sie sich impfen, um gemeinsam das Virus zu besiegen“, appelliert Integrations-Landesrat Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer auch an alle Menschen mit Migrationshintergrund, sich mit einer Impfung zu schützen. Seit kurzem wirbt das Land Oberösterreich auch mehrsprachig auf Plakaten für die Impfung, so heißt der Appell zum Beispiel auf Türkisch „Hemen aşi yaptirin.“ (Jetzt impfen lassen!).

„Um das Virus einzudämmen braucht es einen gemeinsamen Kraftakt von allen Menschen, die in Oberösterreich leben. Deshalb appellieren wir in mehreren Sprachen an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen und klären auch mehrsprachig Fake News und Fragen zur Impfung auf“, so Landesrat Hattmannsdorfer.

Die Maßnahmen des Landes in Zusammenarbeit mit der Integrationsstelle des Landes:

  • Mehrsprachige Plakate mit einem Impfaufruf in sechs Sprachen,
  • Video-Impfappelle von Persönlichkeiten aus den unterschiedlichen Communitys in der jeweiligen Landessprache,
  • mehrsprachige behördliche Informationsschreiben zur Sicherstellung der Einhaltung der Regelungen,
  • mehrsprachige Informationsschreiben zum Corona-Virus im Allgemeinen,
  • mehrsprachige Erklärungen zur Buchung von Impfterminen,
  • mehrsprachige Factsheets zur Beantwortung von FAQ,
  • mehrsprachige Aufklärung von Fake News,
  • finanzielle Unterstützung bei der Durchführung von Impf-Angeboten mit mehrsprachigem Gesundheitspersonal,
  • Videos mit mehrsprachigen Untertiteln zur Aufklärung von Fragen zur Impfung,
  • Kontaktaufnahme mit oö. Integrationsvereinen und Appell, in den eigenen Communitys für die Schutz-Impfung zu werben.

Partnerschaft zwischen Land OÖ, Rotem Kreuz und ÖIF ermöglichte Angebot in Linzer Passage
Seitens des ÖIF ist Christoph Krennmayr, Leiter des Integrationszentrums Oberösterreich, für die Durchführung der Aktion in der Linzer Passage verantwortlich: „Dolmetscherinnen und Dolmetscher des ÖIF unterstützten bei der heutigen Impfstraße mit Übersetzungen in Arabisch und Dari/Farsi, um den Zugang zur Corona-Schutzimpfung für Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten so einfach wie möglich zu gestalten. Bisher konnten durch die Unterstützung des ÖIF bei Impfaktionen der Bundesländer sowie bei den regionalen Impfstraßen direkt in den ÖIF-Integrationszentren rund 2.500 Menschen in Österreich geimpft werden.“ Vor Ort in Linz waren auch der stellvertretende Geschäftsführer des ÖIF, Roland Goiser und Impfkoordinatorin Sonja Ziganek.

Das Rote Kreuz Oberösterreich ist seit Beginn der Pandemie für die Organisation der Impfstraßen zuständig, Präsident Dr. Walter Aichinger dazu: „Das Rote Kreuz steht der oberösterreichischen Bevölkerung seit Beginn der Pandemie mit seinen Gesundheitsdienstleistungen zur Verfügung. Abertausende Testungen und Impfungen wurden neben den sonst bekannten Aufgaben zusätzlich organisiert und durchgeführt. Es ist uns wichtig, für alle Bevölkerungsgruppen ein erreichbares Impfangebot zu ermöglichen.“

Informationen in der Übersicht
Die Oberösterreich-Informationen in 13 Sprachen unter: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/corona-mehrsprachig.htm 

Als Servicestelle für Integrationsvereine stellt die Integrationsstelle die wichtigsten Informationen auf ihrer Homepage zur Verfügung:
https://www.integrationsstelle-ooe.at/Coronainfos_DEU_HTML.htm 

Darüber hinaus bietet der ÖIF österreichweite Angebote in insgesamt 17 Sprachen an, unter anderem auch immer die gültigen Covid-Schutzmaßnahmen, siehe: https://www.integrationsfonds.at/coronainfo/ 

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: ©Tina Gerstmair

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