LRin Langer-Weninger begeistert von Genusscamps

LRin Langer-Weninger begeistert von Genusscamps

LRin Langer-Weninger zu den Genusscamps an den LWBFS: „Hier lernen unsere Jüngsten wie eine gesunde, regionale und genussvolle Ernährung aussieht“

„Gesunde Ernährung ist wichtig. Das weiß jedes Kind – oder lernt es spätestens beim Besuch eines Genusscamps der landwirtschaftlichen Fachschulen Oberösterreichs. Auch heuer haben sich wieder viele Kinder – und damit Konsumentinnen und Konsumenten von morgen – über die Bedeutung von Regionalität, gesicherter bäuerlicher Lebensmittelproduktion und natürlich gesunde Ernährung informiert. Das freut mich sehr!“ 
Agrar- und Ernährungs-Landesrätin Michaela Langer-Weninger

Kurz vor Schulbeginn öffneten die Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen (LWBFS) in Oberösterreich mit der Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement ihre Türen für Kinder und Jugendliche. Im Zentrum der Erlebnis-Genusscamps stand Bewusstsein für gesunde Ernährung und ihre Wirkung auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit zu schaffen. Dabei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. Bewegung und Kreativität standen ebenso auf der Tagesordnung wie eine Vielzahl unvergesslicher kulinarischer Erlebnisse in den Schulküchen, beim Einkauf oder am Lagerfeuer. 

Worum geht’s bei den Genusscamps?
Jeder der acht teilenehmenden Schulstandorte hat ein spezielles Thema ausgewählt, welches sich spielerisch durch die zwei Tage des Genusscamps zog. Besonders der hohe Anteil an praktischem Tun wie ernten, einkaufen, kochen oder basteln begeisterte die jungen Campteilnehmer/innen.

Gemeinsam in Teams zu lösende Aufgaben, wie beispielsweise das Anrichten einer Speise oder das Decken des Tisches, schulten die Sozialkompetenz und ließen vielfach Freundschaften entstehen. 
Insgesamt 180 Kinder und Jugendliche entdeckten teilweise unbekannte Lebensmittel und neue Geschmackserlebnisse, indem sie bäuerliche Rohstoffe frisch verkosten, verkochen und genießen konnten. „Die Vielfalt der gebotenen Kostproben und Rezepte führen zu neuen Prägungen, die sich nachhaltig beim Einkauf und beim gemeinsamen Kochen in den Familien zeigen. Erworbene Fertigkeiten im Bereich der Mahlzeitenzubereitung sind entscheidende Einflussfaktoren für das Ernährungsverhalten zu Hause“, so Agrar- und Ernährungs-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

Genussland OÖ: „Bemühungen um die Kleinsten zeigen große Wirkung“
Möglich sind die Genusscamps an den LWBFS nur durch einen Schulterschluss von Land OÖ, dem Genussland OÖ sowie dem Engagement der Pädagog/innen sowie der örtlichen Bäuerinnen und Bauern. 
Besonders dem Genussland Oberösterreich sind die Genusscamps ein Herzensanliegen. Hier kann die Initiative für mehr Regionalität und zur Stärkung der heimischen Lebensmittelwirtschaft viel erreichen. Denn Kinder und Jugendliche sind die Konsument/innnen von morgen. 

„Wir beim Genussland Oberösterreich sind überzeugt, dass es sich lohnt, sich um die Kleinsten zu bemühen und bereits in den prägenden Jahren mit der Bewusstseinsbildung zu beginnen. Bereits kleine Maßnahmen wie die Veranstaltung von Genusscamps zeigen langfristig große Wirkung“, betont Genussland-Obfrau Langer-Weninger. 

Bleibende Erinnerungen
Damit das Erlebte in Erinnerung bleibt und nachhaltig wirken kann, gibt es zum Ende der Genusscamps immer auch kleine Geschenke etwa in Form von Kostproben, selbst gebastelter Tischdeko, einem Kräuterkisterl, usw. Jedenfalls gibt es für die kleinen Genießer Kochbroschüren und eine Genussland-Kochschürze für Zuhause. 
Eine Sequenz des Genusscamps richtet sich immer auch an die Eltern: Sei es eine Präsentation des Erlernten, entscheidende Hinweise zum nachhaltigen Einkauf oder eine Sensorikschulung mancherorts verbunden mit der Einladung zu Kaffee und Kuchen oder einer Jause.

Das positive Feedback von Eltern sowie die strahlenden Gesichter der Camp-Teilnehmer/innen beim Abschied motivieren für eine Fortsetzung im kommenden Jahr.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit:  Land OÖ, ©Margot Haag

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