Lukas Pöstlberger holt beeindruckenden Solosieg auf der zweiten Etappe des Critérium du Dauphiné

Lukas Pöstlberger holt beeindruckenden Solosieg auf der zweiten Etappe des Critérium du Dauphiné

Lukas Pöstlberger aus Schwanenstadt holt nach enormer Kraftanstrengung einen sensationellen Tagessieg und startet morgen im Gelben Trikot als Gesamtführender.

Mit über 3000 Höhenmetern war die heutige zweite Etappe des Critérium du Dauphiné bereits ein echter Härtetest. Besonders die letzten beiden Anstiege auf den letzten 20 Kilometern boten dabei noch die Chance auf eine späte Attacke. Mit Lukas Pöstlberger hatte BORA – hansgrohe auch heute einen Fahrer in der Fluchtgruppe des Tages. Ineos kontrollierte das Rennen im Feld, bevor etwa 50 km vor dem Ziel auch Bahrain begann Führungsarbeit zu leisten. An der Spitze setzten sich währenddessen Lukas und S. Archbold von ihren Fluchtgefährten ab. Wenig später schüttelte Pöstlberger auch seinen letzten Begleiter ab und startete ein beeindruckendes 20 Kilometer langes Solo. Obwohl es im Finale noch eng wurde, holte der Österreicher letztlich den Tagessieg nach einer phänomenalen Energieleistung und schlüpft damit auch in das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. 

Ergebnisse
01 L. Pöstlberger              4:25:20
02 S. Colbrelli                     +0:11
03 A. Valverde                   +0:11

06 P. Konrad                      +0:11

Reaktionen im Ziel
„Ich wusste, dass ich in super Form bin und habe schon vor zwei Wochen geplant hier so einen Coup zu landen. Natürlich kann man so etwas schwer planen, aber nachdem nur weniger Sprinter hier am Start sind, war klar, dass Fluchtgruppen hier gute Chancen haben werden. Ich habe so unfassbar gelitten auf den letzten 6 Kilometern, aber es hat gereicht. Ich bin überglücklich, das ist ein ganz besonderer Tag. Morgen in Gelb zu starten macht mich jetzt schon sprachlos.“ – Lukas Pöstlberger

„Das war schon eine außergewöhnliche Leistung von Lukas. Das Loch war ja nie richtig groß, da ist es umso beeindruckender, dass es am Ende gereicht hat. Ich denke, Lukas hatte heute die Beine, hat aber auch alles richtig gemacht. Er ist zum richtigen Moment losgefahren, nicht zu früh, aber auch nicht zu spät. Da kann man nur Chapeau sagen! Mit Patrick auf Rang sechs ist das ein toller Tag für uns. Auch Wilco kam ohne Probleme vorne an. Jetzt freuen wir uns schon auf den morgigen Tag in Gelb.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

 

Quelle/Photo Credit: © BORA - hansgrohe / Bettiniphoto & Ralph Scherzer

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