MedAustron setzt auf Solarstrom

MedAustron setzt auf Solarstrom

Eugen B. Hug (Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer), Alfred Zens (Geschäftsführer), Klaus Schneeberger (Aufsichtsratsvorsitzender) und Aydin Katranci (Leitung Facility Management) sehen am Monitor die Stromproduktion der Anlage in Echtzeit

Das Wiener Neustädter Krebsbehandlungs- und Forschungszentrum MedAustron hat die aktuell größte Photovoltaikanlage der Stadt in Betrieb genommen. Sie wird einen Jahresertrag von 486 Megawattstunden liefern, wodurch 332 Tonnen CO2 gespart werden können.

Ab sofort produziert MedAustron einen Teil des Stroms, den das Zentrum verbraucht, selbst. Denn, so erklärt MedAustron Geschäftsführer Alfred Zens: „Die große Dachfläche des Zentrums bildet gemeinsam mit dem Lastprofil unserer Stromverbraucher und der exponierten Lage im Stadtteil Civitas Nova eine perfekte Ausgangsbasis für die Erzeugung von Solarstrom, deshalb haben wir uns für die Realisierung einer Photovoltaikanlage entschieden.“

Auf einer Fläche von über 2.600 Quadratmetern wurden in den Sommermonaten 1.612 Photovoltaik-Module installiert, die gesamt eine Nennleistung von knapp 500 kWp aufweisen. Zum Vergleich: für ein Einfamilienhaus ist bereits eine Anlage mit einer Nennleistung von 6 kWp ausreichend. MedAustron wird mit dem ökologisch erzeugten Strom Gebäudesysteme wie beispielsweise die Kälteerzeugung oder Lüftungsanlagen betreiben können.

MedAustron Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Schneeberger begrüßt die Initiative: „Wiener Neustadt ist eine der 96 Klima- und Energie-Modellregionen Österreichs und hat sich hohe Ziele gesteckt, was die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energieträgern und der Eigenversorgungsquote in der Stromversorgung betrifft. Ich freue mich daher über jede Maßnahme, die einen Beitrag zum Klimaschutz leistet und besonders darüber, dass ein Leitbetrieb wie MedAustron mit gutem Beispiel in Sachen Nachhaltigkeit voran geht.“

Quelle: EBG MedAustron GmbH Mag. (FH) Petra Wurzer / ots  //  Fotocredit: Michael Weller

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