Dienstag 23. Juli 2019
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Millionenbetrag für Leica MP-2

Bei der Auktion am 8. Juni wurde erneut die Millionenmarke geknackt: Eine Leica MP-2 black paint bildete mit einem Preis in Höhe von 1.020.000 Euro inkl. Premium das Highlight der Auktion

Die insgesamt 34. Kamera-Auktion des unter dem neuen Namen geführten Wiener Auktionshauses „Leitz Photographica Auction“ (ehemals WestLicht Photographica Auction) in der Leica Welt im Leitz-Park Wetzlar verzeichnete zahlreiche Spitzenergebnisse.

Bei der Auktion am 8. Juni wurde erneut die Millionenmarke geknackt: Eine Leica MP-2 black paint bildete mit einem Preis in Höhe von 1.020.000 Euro inkl. Premium das Highlight der Auktion. Bei der Leica MP-2 handelt es sich um die erste M-Kamera mit elektrischem Motorantrieb, die Ende der 1950er-Jahre hergestellt wurde. Sie zählt zu den bedeutendsten M-Kameras, die jemals in einer Auktion verkauft wurden.

Ein weiteres Spitzenergebnis erzielte die Leica 250 Reporter GG mit Leica Motor MOOEV mit einer Summe von 456.000 Euro inkl. Premium. Sie ist eine der seltensten und wertvollsten Kameras aus dem Hause Leitz/Leica, von der nur geschätzte fünfzehn erhalten sind. Die meisten dieser Exemplare wurden während des zweiten Weltkriegs ausgeliefert und gingen in den Kriegswirren verloren.

Ein weiteres Highlight mit einem Preis in Höhe von 360.000 Euro inkl. Premium war die Leica M3 Prototyp. Hierbei handelt es sich um einen extrem seltenen Prototyp der M3 aus der Vorserie, die 1952/53 als Testkamera produziert wurde. Ebenfalls unter den Hammer ging die Leica MP Chrome ‚Fred Baldwin‘– aus dem früheren Besitz des amerikanischen Fotografen. Die Kamera in wunderschönem Zustand erzielte ein rund doppelt so hohes Ergebnis wie ursprünglich geschätzt. Sie wechselte für 60.000 Euro inkl. Premium den Besitzer.

Neben Raritäten aus dem Hause Leitz/Leica wurden bei der Auktion auch zahlreiche attraktive Sammlerobjekte anderer Hersteller versteigert. Für eine besondere Überraschung sorgte hierbei das russische Fabrikat Fed I Fedka mit der Losnummer 370. Mit einem Startpreis von 1.000 Euro erzielte die Kamera unerwartet 31.200 Euro inkl. Premium.

Die „Leitz Photographica Auction“ gehört zu den weltweit führenden Auktionshäusern für Vintage-Kameras und ist als feste Größe in der internationalen Szene etabliert. Für besonderes Aufsehen sorgte ein seltenes Exemplar einer Leica 0-Serie aus dem Jahr 1923. Die Kamera erzielte bei einer Auktion 2018 einen Rekordpreis von 2,4 Millionen Euro und ist bis heute die teuerste je verkaufte Kamera bei einer Versteigerung.

Quelle: OTS  Fotocredit: Leitz Photographica Auction/Welkovits