Nachhaltige Mobilität als zusätzliche Chance für den Tourismus

Nachhaltige Mobilität als zusätzliche Chance für den Tourismus

v.l.: Mag.a Katharina Mayer-Ertl, Stv.Leiterin der Tourismus-Servicestelle im Tourismus-Ministerium, Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner, Mag.a Alexandra Dörfler, Abteilung „Aktive Mobilität und Mobilitätsmanagement“ im Klimaschutz-Ministerium, und Mag. Andreas Winkelhofer; Geschäftsführer OÖ Tourismus

„Die Transformation der Mobilität wirkt sich nicht nur auf den Alltag und das Arbeitsleben aus, sondern auch auf das Reisen. Auch die Pandemie hat zu einer Veränderung des Freizeit- und Reiseverhaltens der Menschen geführt. Aus der Sicht des Tourismus wird es daher immer wichtiger, den Gästen künftig einfach nutzbare und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote abseits des motorisierten Individualverkehrs anzubieten. Es ist daher für uns in Oberösterreich ein strategisches Ziel, bereits bestehende lokale und regionale Angebote zu einem umfassenden, oberösterreichweiten Netzwerk an Mobilitäts-Dienstleistungen zu verknüpfen, das dem zunehmenden Gästebedürfnis nach nachhaltiger, ressourcenschonender Mobilität entspricht“, unterstrich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner beim Tourismus-Mobilitätstag, den das Tourismus- und das Klimaschutzministerium heute gemeinsam in Linz veranstalten.

„In Oberösterreich wurden bereits entsprechende Schritte gesetzt. So ist das ‚Freizeit-Ticket OÖ‘, ein gemeinsame Initiative von OÖ Tourismus und OÖ Verkehrsverbund, ein attraktives Angebot, um Ausflugsziele stressfrei und umweltschonend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen“, erklärte Landesrat Achleitner.

„Auch auf Destinationsebene gibt es Angebote, so können etwa mit der Phyrn-Priel-Card auch Taxi- und Shuttledienste innerhalb der Region ermäßigt oder zum Teil kostenfrei genutzt werden. Auch mit den Traunsee-Taxis werden in der Ferienregion Traunsee-Almtal die beliebtesten Freizeit- und Ausflugsziele angefahren, wobei die Fahrt entweder telefonisch oder per App gebucht wird und damit ein flexibles Angebot entsteht, das es Gästen wie Einheimischen ermöglicht, bei Aktivitäten in der Freizeit auf das eigene Auto zu verzichten und damit Verkehrsrouten zu entlasten“, erläuterte Landesrat Achleitner.

„Weiters wird die E-Mobilität auch im Tourismus immer wichtiger. Diesem Trend entsprechen beispielsweise die auf E-Bikes zugeschnittenen 41 Rad-Rundrouten, die vom oberösterreichischen Donauradweg ausgehend in das hügelige Umland führen, oder E-Bike-gerechte Touren-Angebote wie der Salzkammergut BergeSeen eTrail, der in zehn Etappen und 630 Kilometer lang die schönsten Plätze des Salzkammergutes speziell für E-Mountainbiker erschließt“, so Landesrat Achleitner.

„Als nächster Schritt wird in Oberösterreich eine touristische Mobilitätsstrategie erarbeitet und darauf aufbauend sollen weitere Angebote entwickelt werden. Dabei ist die Vernetzung unterschiedlicher Branchen ein entscheidender Faktor“, kündigte Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner an.

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