Nehammer - Sicherheitsgefühl in Österreich stabil auf hohem Niveau

Nehammer - Sicherheitsgefühl in Österreich stabil auf hohem Niveau

Eine österreichweite telefonische Datenerhebung bei 1.511 Personen ab 16 Jahren vom 29. Mai 2020 bis 18.Juni 2020 hat ergeben, dass sich rund 97 Prozent der Menschen Österreich sehr sicher oder eher sicher fühlen

"Obwohl sich das Sicherheitsgefühl in Österreich bereits auf sehr hohem Niveau befunden hat, ist es zwischen Dezember 2019 und Juni 2020 nochmals stark gestiegen", sagt Innenminister Karl Nehammer. "Das ist der hervorragenden Arbeit der vielen Polizistinnen und Polizisten geschuldet, die tagtäglich rund um die Uhr im Einsatz stehen." Das Vertrauen der Menschen in die Polizei sei ein Grundpfeiler für das demokratische Zusammenleben, betonte der Innenminister. 
 


Polizeiarbeit bedeute eine ständige Weiterentwicklung, sowohl in der Ausbildung, als auch in der technischen Ausrüstung, ergänzte Nehammer. "Die Gewährleistung der Grundrechte ist die zentrale Aufgabe der Polizei, aber auch das notwendige Feingefühl für die Situation gehört zu den tragenden Säulen für das Handeln unserer Polizistinnen und Polizisten. Es ist kein Zufall, dass Österreich seit vielen Jahren zu den sichersten Ländern der Welt gehört."

Rund 97 Prozent der Menschen fühlen sich sehr sicher oder eher sicher

Haben 2018 rund 92 Prozent und 2019 rund 94 Prozent der Befragten angegeben, sich in Österreich "sehr sicher" oder "eher sicher" zu fühlen, so waren es nach der Lockdown-Phase rund 97 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit dem Sicherheitsgefühl am Wohnort. 2018 und 2019 haben rund 94 Prozent angegeben, sich am Wohnort "sehr sicher" oder "eher sicher" zu fühlen, nach der Lockdown-Phase waren es rund 97 Prozent.

Vertrauen, Verhalten und Auftreten der Polizei in der Corona-Krise

Auf die Frage nach dem Vertrauen in die Polizei, antworteten 42,9 Prozent der Befragten mit "voll und ganz", 47,6 Prozent mit "überwiegend" und 7,5 Prozent mit "weniger". Zwei Prozent gaben an, es nicht zu wissen oder machten keine Angaben.

Das Verhalten der Polizei in der Corona-Krise von Mitte März bis 1. Mai 2020 beurteilten 50,2 Prozent der Befragten als "angemessen für die Situation" und 28 Prozent als "eher angemessen für die Situation". 11,7 Prozent waren der Meinung, dass die Polizei "eher überreagierend für die Situation" und 3,6 Prozent "überreagierend für die Situation" gehandelt habe. 6,5 Prozent wussten es nicht oder machten keine Angaben.

Das Auftreten der Polizei in der Corona-Krise beurteilten 47 Prozent als "professionell", 33,9 Prozent als "eher professionell", 8,7 Prozent als "eher unprofessionell" und 2,6 Prozent als "unprofessionell". 7,8 Prozent gaben an, es nicht zu wissen oder machten keine Angaben.

Leistungen des Innenministeriums und Informationen des Innenministers

Mit den Leistungen des Innenministeriums in der Corona-Krise von Mitte März bis 1. Mai 2020 waren 43 Prozent "sehr zufrieden", 40,2 Prozent "eher zufrieden", 10,6 Prozent "eher unzufrieden" und 3,7 Prozent "unzufrieden". 2,5 Prozent wussten es nicht oder machten keine Angaben. Die direkten Informationen des Innenministers an die österreichische Bevölkerung in der Corona-Krise von Mitte März bis 1. Mai 2020 beurteilten 40,8 Prozent als "sehr gut", 42,2 Prozent als "eher gut", 10 Prozent als "eher schlecht" und 5 Prozent als "schlecht". Zwei Prozent gaben an, es nicht zu wissen oder machten keine Angaben.

Die Maßnahmen der Bundesregierung in der Corona-Krise von Mitte März bis 1. Mai 2020 beurteilten 55 Prozent als "angemessen für die Situation" und 30,4 Prozent als "eher angemessen für die Situation". 11,6 Prozent beurteilten die Maßnahmen als "eher überreagierend für die Situation" und 2,6 Prozent als "überreagierend für die Situation". 0,4 Prozent gaben an, es nicht zu wissen oder machten keine Angaben.

Befragung von 1.511 Personen

Die Auswertung, Aufbereitung und Darstellung der Ergebnisse der Studie "Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und Bewertung der Polizei während der COVID-19-Krise" erfolgte vom Institut für Wissenschaft und Forschung der Sicherheitsakademie des Bundesministeriums für Inneres (BMI). Die österreichweite telefonische Datenerhebung bei 1.511 Personen ab 16 Jahren vom 29. Mai 2020 bis 18.Juni 2020 erfolgte im Auftrag des BMI durch die MAKAM-Research GmbH, Wien.

Quelle: BMI  //  Fotocredit: ©  BMI/Tuma

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