Neue Handy-App lotst zu Naturdenkmälern in Wien

Neue Handy-App lotst zu Naturdenkmälern in Wien

Bürgermeister Michael Ludwig testete die Smartphone-App des Gregor Mendel Instituts und der Umweltabteilung der Stadt Wien

 Mehr als 400 Naturdenkmäler gibt es in Wien. Die geschützten Bäume, Alleen, Gewässer oder Landschaftsformationen prägen oft das Bild des Grätzels, in dem sie zu finden sind. Jetzt lotst das Handy-Suchspiel „NDQUEST“ zu den Naturjuwelen, die sich oft direkt vor der Haustüre, in Vorgärten, Innenhöfen oder Parkanlagen befinden. Entwickelt wurde die App vom Gregor Mendel Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) – einem der Top-Pflanzenforschungsinstitute Europas mit Sitz in Vienna BioCenter – in Zusammenarbeit mit der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien.

Bürgermeister Michael Ludwig hat die App im Rathauspark getestet. “Wien hat nicht nur einen der höchsten Grünflächenanteile aller Hauptstädte der Welt – Wien ist auch eine internationale Stadt der Wissenschaft. Diese Zusammenarbeit der Stadt Wien mit einem der renommiertesten Pflanzenforschungs-Insitute Europas mit Sitz in Wien freut mich besonders: Mit dieser App ist es möglich, auf eine zeitgemäße Form die Wiener Naturdenkmäler kennenzulernen und gleichzeitig spannende Fakten aus der Pflanzenwelt zu erfahren.”

Ist ein Naturdenkmal über die App gefunden und ausgemacht, können Nutzerinnen und Nutzer von NDQUEST direkt am Smartphone Wissenswertes über den Baum erfahren. Wer spielerische Fragen richtig beantwortet, kann in der App Punkte sammeln. „NDQUEST“ funktioniert im Browser von Apple- und Android-Smartphones, ein Download auf das Handy ist nicht notwendig. Eine ähnliche App, die eine Schnitzeljagd mit Wissenswertem zu Pflanzen und Natur verknüpft, wurde bereits vom Medel-Institut für den Botanischen Garten der Universität Wien im Wiener Belvedere entwickelt.

„In Wien werden besonders wertvolle Naturmonumente bereits seit 1936 als Naturdenkmäler ausgewiesen. Dank dieser App können wir diese wunderbaren Naturmonumente auf neue Art und Weise präsentieren“, erklärt die Leiterin der Umweltschutzabteilung der Stadt Wien.

“Uns ist es wichtig, nicht nur Spitzenforschung auf Weltniveau zu betreiben, sondern möglichst viele Menschen und insbesondere Kinder und Jugendliche für die faszinierende Welt der Pflanzen und für Forschung zu interessieren”, sagt Magnus Nordborg, wissenschaftlicher Leiter des Gregor Mendel Instituts.

Quelle: PID-Rathauskorrespondenz Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53) Stadtredaktion, Diensthabende/r Redakteur/in / ots  //  Fotocredit: PID / Christian Jobst

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