Neugestaltung des Heeresgeschichtlichen Museums nimmt konkrete Formen an

Neugestaltung des Heeresgeschichtlichen Museums nimmt konkrete Formen an

v.l.n.r. Prof. Dr. Wolfgang Muchitsch, Univ.- Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mueller, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, General in Ruhe Prof. Mag. Horst Pleiner und DDr. Barbara Glück

Am Donnerstag, 16. Dezember 2021, empfing Verteidigungsministerin Klaudia Tanner das vorgesehene Präsidium des noch zu konstituierenden wissenschaftlichen Beirates für das Heeresgeschichtliche Museum/Militärisches Institut. Deshalb haben sich der künftige Vorsitzende Museumsbundpräsident Prof. Dr. Wolfgang Muchitsch, ebenso der stellvertretende Vorsitzende und Vorsitzende des Militärhistorischen Beirates, Univ.- Prof. Mag. Dr. Wolfgang Mueller, die Direktorin der Gedenkstätte Mauthausen, DDr. Barbara Glück, sowie General in Ruhe Prof. Mag. Horst Pleiner, zu einer Sitzung im Verteidigungsministerium versammelt. Im gemeinsamen Gespräch informierte Ministerin Tanner die Anwesenden unter anderem über die ressortinternen Vorbereitungen zur Konstituierung dieses wissenschaftlichen Beirates und über aktuelle Projektstände.

„Bereits zu Beginn meiner Amtszeit habe ich gesagt, dass wir das Museum auf neue Beine stellen müssen. In den letzten Jahrzehnten sind Fehler und Versäumnisse passiert, die es jetzt zu tilgen gilt. Daher habe ich Dr. Muchitsch damit beauftragt sich gemeinsam mit Expertinnen und Experten, mit der Neuaufstellung und Modernisierung des einzigen militärhistorischen Museums Österreichs, zu beschäftigen“, sagte Ministerin Tanner.

Bei dieser Auftaktveranstaltung beschäftigte man sich daher auch mit mehreren Projekten. Im bereits seit längerem laufenden Projekt Qualitätsmanagementsystem, in das mehrere Dienststellen des BMLV eingebunden sind, werden die Erkenntnisse und Empfehlungen aus Rechnungshof- und Kommissionsberichten, detailliert analysiert und umgesetzt. In einem zweiten Projekt werden internationale militärhistorische Kooperationen, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Museum in Paris, ausgearbeitet. Wie es mit dem Ausstellungsbetrieb vorangehen wird, damit beschäftigt sich ein drittes Projekt. Die gesamtheitliche Weiterentwicklung von HGM/MHI hat ebenfalls Projektstatus.

„Die Geschichte des Militärs soll für unsere Besucherinnen und Besucher mehr als nur eine Aufzählung und Darlegung von Fakten sein. Das Heeresgeschichtliche Museum soll ein Erlebnis für Jung und Alt bieten und gleichzeitig die Bevölkerung über die Geschichte und Entstehung des Militärs sowie Kriege in einem modernen und zeitgemäßen Rahmen informieren. Kriege gehören ins Museum, doch in welchem Rahmen diese historisch vermittelt werden, daran müssen wir jetzt intensiv arbeiten. Beginnend mit der Ausschreibung der Direktion, die unter der Einbindung der Gremien erfolgen soll“, ergänzt Klaudia Tanner.

Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien verschmelzen Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur zu einem einzigartigen Ganzen. Der älteste Museumsbau Wiens zeigt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945. Dabei stehen die Rolle des Heeres und die militärische Vergangenheit auf hoher See im Vordergrund.

Quelle: Bundesministerium für Landesverteidigung Presseabteilung / ots  //  Fotocredit: HBF/ Gunter Pusch

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