Nord. Kombination - Lamparter in Ruka erneut auf Platz 2

Nord. Kombination - Lamparter in Ruka erneut auf Platz 2

Johannes Lamparter landet in Ruka (FIN) erneut mitten in der Weltspitze. Der Rumer musste sich nach einem spannenden Langlaufrennen nur Seriensieger Jarl Magnus Riiber um 12,4sek geschlagen geben. Auf Platz drei landete mit Jens Luraas Oftebro (+33sek) ebenso ein Norweger

Der Sprungdurchgang musste aufgrund von Wind, der plötzlich während des Springen aufgetreten ist und einen fairen Durchgang unmöglich machte, abgebrochen werden. In die Wertung kam der provisorische Wertungsdurchgang, und der sah vor allem für Johannes Lamparter und Mario Seidl besonders gut aus. Lamparter ging als erster auf die 10km Runde, dicht gefolgt von Mario Seidl mit 6 Sekunden Rückstand. Ebenso Lukas Greiderer auf Platz 7 und 44 Sekunden Rückstand hatte noch eine aussichtsreiche Position für eine gute Platzierung. Jarl Magnus Riiber startete als Dritter auf die Loipe, sein Rückstand betrug 14 Sekunden auf Lamparter.        

Im Langlaufrennen liefen Lamparter und Riiber ein einsames Rennen vorne weg, nachdem Mario Seidl das hohe Tempo der beiden leider nicht mitgehen konnte. Lamparter hielt das Tempo hoch und die Verfolger schafften es nicht, auch nur annähernd an die beiden dranzukommen. Aus der letzten Abfahrt über in den Schlussstieg startete Riiber dann die Attacke, bei der Lamparter nicht mehr mitgehen konnte. Mit Lukas Greiderer auf Platz 5 und Mario Seidl auf Platz 8 landeten drei ÖSV-Athleten in den Top Ten.    

***Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Athleten:***      

18. Martin Fritz        
19. Stefan Rettenegger  
24. Thomas Jöbstl       
34. Manuel Einkemmer    
DNS: Franz-Josef Rehrl  

***Ergebnis online unter:***    
https://medias4.fis-ski.com/pdf/2022/NK/4151/2022NK4151ROF.pdf  

Der Sieg der Ruka-Tour Gesamtwertung geht ebenso an Jarl Magnus Riiber nur acht Punkte vor Johannes Lamparter auf Platz 2 und dem Deutschen Terence Weber auf Platz 3.  

***Ruka-Tour Endergebnis:***    
https://medias2.fis-ski.com/pdf/2022/NK/4151/2022NK4151STC.pdf  

***Stimmen:***  

***Johannes Lamparter: (2.)*** „Ich denke, meine Strategie heute von Beginn weg Vollgas zu gehen war die Richtige. Ich wollte den zweiten Platz absichern und schauen, dass keiner von hinten kommt. Im Zielstieg war ich dann heute nicht so schnell wie am Freitag. Mit dem Wochenende bin ich dennoch richtig zufrieden. Mit zwei zweiten Plätzen in die Saison zu starten ist sehr cool, so kann es weitergehen.“   

***Lukas Greiderer: (5.)*** „Ich bin mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden. Schade, dass wir heute nicht springen konnten, da es bei mir gerade auf der Schanze immer besser gelaufen ist. Dennoch bin ich mit meinen drei Platzierungen hier in den Top 6 sehr zufrieden.“        

***Mario Seidl: (8.)*** „Ich bin mit dem Wochenende zufrieden, läuferisch konnte ich mich von Tag zu Tag steigern. Ich merke, dass ich noch nicht 100%ig fit bin, aber dass es stetig bergauf geht. Heute hab ich mich wieder in die Top Ten zurückgekämpft, das ist schon mal sehr wichtig fürs Selbstvertrauen. Ich bin mir sicher, dass es jetzt von Rennen zu Rennen besser wird.“  

***Cheftrainer Christoph Eugen:*** „Mit zwei Stockerlplätzen und mehreren Top-10 Platzierungen bin ich natürlich sehr zufrieden. Bei Johannes wussten wir vor dem Wochenende nicht genau, wo er steht, daher sind zwei Podestplätze natürlich hervorragend. Auch Lukas Greiderer war dreimal vorne dabei, das ist genial. Jeder unserer Athleten hat gute Leistungen gezeigt und etwas mitnehmen können, aber wir haben auch gesehen, wo wir noch die Hebel ansetzen müssen. Das wollen wir in den nächsten Bewerben noch verbessern.“  

Der Weltcup geht kommendes Wochenende in Lillehammer (NOR) in die nächste Runde, wo ein Teamwettkampf und ein Einzelbewerb von der Großschanze am Programm stehen. In Lillehammer starten ebenso die Damen mit zwei Einzelbewerben auf der Normalschanze in die Weltcupsaison.  

Quelle: Mag. Clemens Derganc   //  Grafik: AN24

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