Oberösterreichs Jungunternehmer sind für Aufschwung gerüstet

Oberösterreichs Jungunternehmer sind  für  Aufschwung gerüstet

JW-Landesvorsitzender Bernhard Aichinger: „Jetzt liegt es an der Regierung, die richtigen Weichen zu stellen und das Potenzial der neuen Unternehmergeneration für Wachstum und Arbeit zu nützen.“

Das neue Konjunkturbarometer der Jungen Wirtschaft zeigt: Oberösterreichs Jungunternehmer sehen die wirtschaftliche Entwicklung realistisch. Aber die Stimmung ist im Jahresverlauf spürbar gestiegen. Und bei der eigenen Motivation ist die neue Unternehmergeneration unschlagbar. Weil Oberösterreichs junge Unternehmer wichtige Akteure des Aufschwungs 2021 sind, müssen die geplanten Entlastungs- und Verbesserungsmaßnahmen der Bundesregierung für junge Betriebe rasch angepackt werden, fordert JW-Landesvorsitzender Bernhard Aichinger. 

Die Mitte Dezember vom Linzer Market-Institut durchgeführte Konjunkturumfrage unter österreichischen Jungunternehmern zeigen eine klare Tendenz: Bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Österreich und der Folgen von Corona für die Konjunktur zeigt sich die junge Wirtschaft realistisch und geht mehrheitlich von einer Erholung ab dem zweiten Halbjahr 2021 aus (36 Prozent). Doch die Stimmungslage unter den jungen Betrieben hat sich im Jahresvergleich nachhaltig aufgehellt. Und das, obwohl die jungen Unternehmen zu einem erheblichen Teil (Oberösterreich: 69 Prozent, Österreich: 71 Prozent) unter den Corona-Beschränkungen gelitten haben.  

Jungunternehmer sind motiviert für den Aufschwung 

Beeindruckend ist die Motivation der jungen Betriebe, ihre unternehmerische Laufbahn fortzusetzen und weiterzuentwickeln. Die jungen Unternehmer sind von Geschäftsidee, Kundenakzeptanz und Aufstellung ihres Betriebes überzeugt. Dass es sich dabei nicht um Zweckoptimismus handelt, zeigt die Einschätzung relevanter betriebswirtschaftlicher Indikatoren: 65 Prozent bewerten ihre Eigenkapitalsituation als „sehr gut“ oder „gut“. In Oberösterreich sind das sogar 68 Prozent der Jungunternehmer. 

Laut JW-Konjunkturbarometer liegen die Prioritäten der jungen Betriebe im Bereich angebotsseitiger wirtschaftspolitischer Maßnahmen vor allem bei steuerlicher Entlastung (62 Prozent), der Einführung eines Beteiligungsfreibetrages (19 Prozent) und bei der Stärkung von Risikokapital (16 Prozent). Nachfragesseitig wünscht man sich vor allem eine Stimulierung der Kundennachfrage (54 Prozent). 

Maßnahmen des Regierungsprogramms rasch und konsequent umsetzen

Aichinger fordert vor diesem Hintergrund die rasche und konsequente Umsetzung geplanter Maßnahmen des Regierungsprogramms ein, die jetzt Turbo-Effekt für den Aufschwung haben können. Dies gilt vor allem für die Senkung von Steuern und Abgaben (z.B. Lohnnebenkosten, KÖSt-Senkung, Mindest-KÖSt-Abschaffung, bessere Absetzbarkeit von Homeoffice), für investitionsfördernde Maßnahmen (z.B. degressive AVA, Beteiligungsfreibetrag) oder für strukturelle Erleichterungen für das Neu- und Durchstarten (z.B. neue Gesellschaftsformen, zweite Chance). 

Quelle: WKOÖ  //  Fortocredit: Symbolfoto

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