Dienstag 21. Mai 2019
Suche

ÖAAB/FCG: Gosch optimistisch für die AK-Wahl

Fulminanter AK-Wahlauftakt in Graz

Pendler, Burn out, Lehrlingstausender: Beim Wahlkampfauftakt zeigte Spitzenkandidat Franz Gosch, dass die ÖAAB/FCG-Fraktion nicht nur mit ihren grünen Schuhen glänzt, sondern in der steirischen Arbeiterkammer längst Themenführer ist. Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sieht für die AK-Wahl von 28. März bis 10. April bundespolitisch einen guten Wind für seine Freunde.

In kämpferischer Aufbruchstimmung präsentierten sich die Kandidatinnen und Kandidaten für die AK-Wahl in wenigen Wochen beim Wahlkampfauftakt der ÖAAB/FCG-Fraktion in Graz. Spitzenkandidat Franz Gosch gab sich wegen der Wahlergebnisse in den westlichen Bundesländern, wo die AK-Mitglieder schon gewählt haben, zuversichtlich: "Überall haben die Kammerpräsidenten verloren." In Salzburg konnten die Christgewerkschafter ihren Stimmenanteil um ein Drittel steigern. Das Resümee des AK-Vizepräsidenten: "Auch wir werden zulegen".

Die Kandidaten, die von Fraktionsvorsitzenden Günther Ruprecht begrüßt wurden, können mit der vollen Rückendeckung der steirischen ÖVP rechnen. Nicht nur Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrat Mag. Christopher Drexler, sondern auch die neue Klubobfrau Barbara Riener haben den ÖAAB als politische Heimat. Schützenhöfer erläuterte, was unter maßgeblicher ÖVP-Beteiligung im Bund und in der Steiemark für die Menschen geleistet werde. Den Kandidaten des ÖAAB/FCG stärkte der Landeshauptmann die Zuversicht: "Bundespolitisch weht der Wind gut für uns." Als Dank für dessen Einsatz für die steirischen Arbeitnehmer erhielt Schützenhöfer ein paar nagelneue grüne Schuhe, wie sie viele ÖAAB/FCG-Wahlkämpfer bei ihren Einsätzen tragen, um ihre Motivation sichtbar zu machen.

Franz Gosch sei "das sympathische Gesicht der steirischen Arbeiterkammer", sagte ÖAAB-Landesobmann Mag. Christopher Drexler und dankte dem vielköpfigen Team der Wahlbewegung. Die Erfahrung des Spitzenkandidaten sei ein Gewinn für die Kammermitglieder. Gosch habe konkrete Vorstellungen, was die Arbeiterkammer für ihre Mitglieder gerade in der Zukunft tun müsse: "So geht Kammer!"

Kämpferisch zählte der AK-Vizepräsident die Schritte auf, die zum Erfolg des ÖAAB/FCG bei der Kammerwahl führen sollen: "Wir haben die besseren Antworten". Der SPÖ-Mehrheit in der AK habe es schon immer an Perspektiven gefehlt, so Gosch. Ohne die von ihm initiierte Pendlerinitiative gäbe es kein modernes S-Bahn-System in der Steiermark, nur zögerlich habe die rote Mehrheit erkannt, dass die AK auch im Kampf gegen Burn out tätig werden muss und beim AK-Bildungsscheck habe es immer den Druck der ÖAAB/FCG-Fraktion geben müssen. "Wir haben die Themenführerschaft in der AK, die anderen haben die Millionen", illustrierte Gosch die Verhältnisse.

Eine wichtige Mitteilung konnte der Spitzenkandidat seinen Mitstreitern des ÖAAB/FCG mit auf den Weg geben. Die volle Anrechnung der Karenzzeiten werde noch in den nächsten zwölf Monaten als Gesetz kommen. Gosch will beim Widerstand gegen ein EU-weites "Road Pricing" auf Autobahnen oder bei der Steuerfreistellung für das 13. und 14. Gehalt nicht lockerlassen. Die AK müsse die Dienstleistungen für ihre Mitglieder verbessern, etwa durch den Lehrlingstausender und erweiterte Bildungsangebote. Mit seinen grünen Schuhen als Signal des Aufbruchs, den die ÖAAB/FCG-Fraktion in die AK bringt, machte sich Franz Gosch auf, um mit seinen Mitstreitern bei der Wahl von 28. März bis 10. April erfolgreich zu sein.

Quelle: OTS   //   Fotocredit: Foto Fischer