Öffnungsschritte für Gastronomie und Tourismus unter konkreten Vorsichtsmaßnahmen

Öffnungsschritte für Gastronomie und Tourismus unter konkreten Vorsichtsmaßnahmen

Neßler/Grüne - Lockerungen bieten Rückkehr zu einem Stück Normalität

„Ich freue mich, dass mit großer Wahrscheinlichkeit ab 19. Mai die Gastronomie- und Tourismusbranche wieder öffnen kann und damit auch ein Stück Normalität in unser Land zurückkehrt“, kommentiert die Tourismussprecherin der Grünen, Barbara Neßler, die Ankündigung der Regierung. Für die besonders betroffene Branche sei die Ankündigung insofern wichtig, weil eine gewisse Planungssicherheit notwendig sei, damit die Betriebe sich vorbereiten können.

„Da wir bekanntermaßen leider noch nicht am Ende der Pandemie sind, wird es notwendig sein, auch hier vernünftige Präventivmaßnahmen zu setzen. Mit der rechtzeitigen Bekanntgabe des wahrscheinlichen Öffnungsdatums können sich die Betriebe jedoch gut vorbereiten und somit auch alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um möglichst viel Sicherheit zu gewährleisten.“

Neßler verweist auf die Rahmenbedingungen, die es bei den Öffnungsschritten einzuhalten gilt: Die Sperrstunde, die auf 22 Uhr verlagert wurde, hilft vor allem der Gastronomie. Weitere Vorsichtsmaßnahmen, wie max. vier Erwachsene mit Kinder am Tisch, außer Outdoor: Gästegruppe bis zehn Erwachsene, Abstandregelung (zwei Meter), mit Zutrittstests (oder geimpft) inkl. Registrierungspflicht, sollen möglichst große Sicherheit bieten. In der Hotellerie soll der Selbsttest alle zwei Tage bei längerem Aufenthalt Sicherheit geben.

In den Fokus rückt Neßler die Nachtgastronomie, die auf Öffnungsschritte noch warten muss. Hier wird es notwendig sein, gezielt weiter zu fördern, meint die Tourismussprecherin. „Wir werden ein besonderes Augenmerk darauf legen, dass die Nachgastronomie überleben und öffnen kann, sobald es die Lage erlaubt“, unterstreicht Neßler.

„Es ist mir gleichzeitig ein besonderes Anliegen, allen aus der Gastro- und Beherbergungsbranche fürs lange Durchhalten, für die viele Geduld, die den dort Beschäftigten abverlangt wurde und noch immer wird, zu danken“, betont Neßler. „Nach den langen Sperren ist uns allen mehr als jemals zuvor bewusst geworden, wie wichtig die Cafés, Gasthäuser und Bars als zentrale Begegnungsorte für unser soziales Leben sind.“

Quelle: Grüner Klub im Parlament / ots  //  Fotocredit: © Parlamentsdirektion / Raimund Appel

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