Österreichische Post gibt heute vier neue Blockchain-Briefmarken heraus

Österreichische Post gibt heute vier neue Blockchain-Briefmarken heraus

Die vier Motive der neuen Crypto stamp 2.0: Honigdachs, Lama, Panda, Doge

Die Österreichische Post AG hat im Rahmen der Online Blockchain-Konferenz „ANON Summit“ Ende Mai die neue Crypto stamp 2.0 vorgestellt. Im limitierten Vorverkauf wurden innerhalb weniger Tage rund 100.000 Stück von Kund*innen aus der ganzen Welt vorreserviert. Ab heute ist die neue Blockchain-Briefmarke der Österreichischen Post offiziell erhältlich.

Die neuen Crypto stamps: Vier Motive, umweltfreundlich auf Karton

Die neue Crypto stamp 2.0 wurde umweltfreundlich auf Karton gedruckt und erscheint in vier unterschiedlichen Motiven:

  • Honigdachs: Der kleine, aber furchtlose Honigdachs wird mit Bitcoin Cash, der viertgrößten Kryptowährung, in Verbindung gebracht.
  • Lama: Das Tier wird mit einem der ersten Produkte assoziiert, die man für Bitcoins kaufen konnte: Lamawollsocken aus Massachusetts.
  • Panda: Der beliebte und etwas unbeholfene Bär stellt das Wappentier für Crypto-Fans aus dem asiatischen Raum dar.
  • Doge: Es handelt sich um ein Internetphänomen, das im Jahr 2013 populär wurde. Die Abbildung des Hundes diente als Vorlage für den Dogecoin.

Die Crypto stamp 2.0 kann nicht nur als handelsübliche Briefmarke zur Frankierung von Postsendungen verwendet werden, sie ist zugleich ein virtuelles Sammlerstück. Das digitale Pendant wird in der Blockchain gespeichert, einer speziellen Art der dezentralen Datenspeicherung. Dort liegt sie in einer digitalen „Geldbörse“, der sogenannten Wallet, über die ausschließlich die Besitzerin bzw. der Besitzer verfügt.

Die Briefmarken lassen sich vom scheckkartengroßen Markenblock ablösen und sind nassklebend. Die Rückseite des Blocks enthält alle Zugangsdaten, die unter einem Sicherheitsetikett verborgen sind, welches nur einmal abgelöst werden kann. Nur die Inhaberin bzw. der Inhaber verfügt damit über die digitale Version der Crypto stamp. Wenn die digitale Version der Briefmarke verkauft bzw. von einer Wallet in eine andere transferiert wird, ist die Transaktion in der Blockchain lückenlos dokumentiert.

Der digitale Zwilling der Blockchain-Briefmarke wird per Zufall generiert und kann eine von fünf Farben besitzen: schwarz, grün, blau, gelb und rot – wobei die schwarze Ausgabe am häufigsten und die rote am seltensten vorkommt.

Speziell für Crypto-Fans: Interaktive Funktionen zum Entdecken

Die Crypto stamp 2.0 ist die logische Weiterentwicklung der weltweit ersten Blockchain-Briefmarke, die von der Österreichischen Post im Juni vergangenen Jahres herausgegeben wurde und erst kürzlich den World Post & Parcel Award in der Kategorie „Philatelic Campaign of the Year“ erhalten hat. „Nun gehen wir einen Schritt weiter. Wir wollen die Blockchain massentauglich machen, dies soll durch einen einzigartigen Gamification-Ansatz möglich gemacht werden. Die Sammlung in der eigenen Wallet spielt dabei eine wesentliche Rolle“, erklärt Stefan Nemeth, MBA, Leitung Produktmanagement und E-Business Filialen der Österreichischen Post.

Ab heute wird das Anlegen von digitalen Sammlungen direkt in der Wallet auf crypto.post.at möglich sein. Crypto stamps, die hier abgelegt werden, verfügen in weiterer Folge über zusätzliche Funktionen, die die Besitzer*innen erst selbst entdecken müssen. Auch das Einhorn der ersten Crypto stamp wird ein Comeback feiern.

Der Grafikentwurf der Marken stammt von David Gruber. Die Marken mit einem Nennwert von 7 Euro werden insgesamt 240.000 Mal aufgelegt (60.000 Stück pro Motiv). Die Crypto stamp 2.0 ist heute ab 8 Uhr in allen Postfilialen und ab 13 Uhr im Onchain Store unter crypto.post.at, im Online Shop der Österreichischen Post unter onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service erhältlich.

Quelle: Österreichische Post AG Mag. Ingeborg Gratzer Leitung Presse & Interne Kommunikation / ots  //  Fotocredit: Österreichische Post

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