ÖSV startet Trainingsprogramme für Alpine

COVID-19-Tests vor und nach Trainingscamps für alle Athletinnen und Athleten

Mit der schrittweisen Öffnung der Sportstätten in Österreich startet auch der ÖSV Anfang Mai seine Trainingsprogramme für die Alpinen zur Vorbereitung der Wintersaison. Um einen verantwortungsvollen Umgang zu gewährleisten, wurde von der sportlichen Leitung im Rahmen von OPTIMAL SPORTS, dem kürzlich vorgestellten ÖSV-Programm zur Qualitätssicherung, der Fahrplan für die Trainings erarbeitet.      

„Selbstverständlich steht die Gesundheit unserer Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuer an oberster Stelle", versichert ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, der in den letzten Wochen gemeinsam mit dem ÖSV-Sport an diesem Projekt gearbeitet hat. Sämtliche ÖSV-Mitarbeiter, Athleten, Trainer und Betreuer aus allen Bereichen werden auf COVID-19 mit sogenannten PCR-Tests getestet. Schröcksnadel: „Die Alpinen im speziellen werden zwei Mal getestet. Vor der Anreise ins Trainingscamp, um sicherzugehen, dass sie nicht infiziert sind, und vor der Abreise, um sicherzustellen, dass sie sich im Training nicht angesteckt haben. Diese doppelte Gewissheit schützt nicht nur unsere Sportlerinnen und Sportler, sondern auch ihr persönliches Umfeld. Wir planen darüber hinaus mit Experten eine wissenschaftliche Studie zu Antikörper-Tests."      

Die Mindestaufenthaltsdauer am Kursort für Aktive und Betreuer beträgt acht Tage. Die ÖSV-Teams trainieren innerhalb ihrer Kleingruppenstruktur und vermeiden den Kontakt zu dritten Personen. Es wird darauf geachtet, dass alle Vorschriften zur Benutzung von Sportstätten penibel eingehalten werden. Alle Teilnehmer haben genaue Anweisungen erhalten.    

Die aktiven Sportlerinnen und Sportler wurden bereits seit Beginn der Corona-Krise laufend mit aktuellen Informationen versorgt und über Verhaltensmaßnahmen aufgeklärt. Die Maßnahmen des ÖSV wurden gemeinsam mit dem Mediziner Univ.Prof. Dr. Wolfgang Schobesberger aus Innsbruck erarbeitet. „Alle Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuerstab wurden auf den Trainingsstart vorbereitet und angewiesen, jedwedes Risiko einer Infektion zu vermeiden. Für uns gilt: Immer eine Spur vorsichtiger als vorgeschrieben", erklärt ÖSV-Sportdirektor Toni Giger, der für die Umsetzung der Maßnahmen verantwortlich zeichnet. „Unsere Sportler sollen auch in diesen schwierigen Zeiten ein Vorbild sein, andere positiv zu motivieren, Sport zu betreiben", betont ÖSV-Präsident Schröcksnadel. 

Quelle/Fotocredit: Mag. Bernhard Foidl, Medienbetreuung ÖSV


 

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