Online-Spiele begleiten eine Ausstellung des Naturhistorischen Museum Wien

 Online-Spiele begleiten eine Ausstellung des Naturhistorischen Museum Wien

Gemeinsam mit Schülern wurden zur Dauerausstellung „Evolution der Minerale“ vier neue Spiele entwickelt, die über die Museumswebsite abruf- und spielbar sind

Das Naturhistorische Museum Wien zeigt auf seiner Webseite eine Digitale Ausstellung (Digitorial) zum Thema „Evolution der Minerale“. Diese Digitale Ausstellung soll einen thematischen Vorgeschmack auf die gleichnamige physische Ausstellung im Saal 1 des Museums geben und zu einer Auseinandersetzung vor Ort anregen. Gleichzeitig soll sie einen Einstieg in die Welt der Minerale geben und den Zusammenhang zwischen der Entwicklung des Lebens und der Entwicklung der Minerale vermitteln.

Dieser spielerische Einstieg in eine wissenschaftliche Thematik wurde durch ein weiteres digitales Vermittlungsprojekt ausgebaut: Gefördert durch die Innovationsstiftung für Bildung und vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD), wurde gemeinsam mit einem Expertenteam von Playful Solutions und mit Unterstützung von Mipumi Games ein Game Jam im Naturhistorischen Museum Wien lanciert, der im Mai 2019 stattfand und vier Spiele hervorbrachte. Die Programmiererinnen und Programmierer dieser Spiele waren Schülerinnen und Schüler der HTL Spengergasse und der HTL-Leyserstraße („Die Graphische“), die sich zu Gruppen zusammenfanden und nach Anregungen in den mineralogischen Schausälen spielerische Komponenten zur „Evolution der Minerale“ fanden.

Zum Game Jam:

Ein Game Jam ist ein Zusammentreffen von Spieleentwicklern, um gemeinsam innerhalb einer kurzen Zeitspanne ein Spiel zu planen, zu designen und zu entwickeln. Dabei arbeiten Personen unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Das Spiel wird oft zu einem speziellen Thema entwickelt. 
Das Ziel des Game Jams im NHM Wien war einerseits die Partizipation von Schülerinnen und Schülern am wissenschaftlichen Dialog und andererseits das Erproben des eigenen Könnens sowie das Interesse am Arbeiten in einer massiv wachsenden Industrie – der Videospielebranche.

Zur Ausstellung „Evolution der Minerale“

Die Mineralvielfalt auf der Erde ist mit über 5.000 bekannten Mineralen weit größer als auf allen bisher untersuchten Planeten und Monden unseres Sonnensystems. Grund dafür ist neben der Plattentektonik vor allem das Leben auf der Erde. Ihm verdanken über 50% der Minerale ihre Existenz. Die Entstehung neuer Minerale auf der Erde spiegelt die sich ändernden Umweltbedingungen im Lauf der Erdgeschichte wider. Seit April 2017 integriert das Naturhistorische Museum Wien dieses spannende Konzept in seiner Dauerausstellung: Objekte aus der Erdgeschichte und 56 Minerale zeichnen im Saal 1 die gemeinsame Entwicklungsgeschichte nach.

Quelle / Grafik: Mag. Irina Kubadinow

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