Parlamentsdirektion - Fünf neue Dienstleiterinnen und Dienstleiter eingesetzt

Parlamentsdirektion - Fünf neue Dienstleiterinnen und Dienstleiter eingesetzt

Dekretübergabe an die neuen DienstleiterInnen. Von links: Karl-Heinz Grundböck, Susanna Enk, Angelika Hable, Magdalena Greiner, Dietemar Nestlang

"Wir haben auf Bewährtes gesetzt und gleichzeitig den Weg für Weiterentwicklungen in der Parlamentsdirektion geebnet, wo es uns notwendig erschienen ist", sagte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bei der Überreichung der Betrauungsdekrete an fünf neue DienstleiterInnen in der Parlamentsdirektion. Für Sobotka hat sich die Parlamentsverwaltung in der Vergangenheit durch eine exzellente Organisation ausgezeichnet. "Es ist aber auch notwendig, neuen Schwerpunkten Rechnung zu tragen, wie zum Beispiel Herausforderungen im Bereich der Informationstechnologie, der Kommunikation, der Demokratievermittlung, der internationalen Vernetzung und der Personalentwicklung", erklärte Sobotka.

Vorschlägen der Auswahlkommission gefolgt

Parlamentsdirektor Harald Dossi betonte, dass den personellen Entscheidung einstimmige Vorschläge der Auswahlkommission zu Grunde lagen. "Unser Ziel ist es, das anerkannt hohe Serviceniveau der Parlamentsdirektion gegenüber dem Nationalratspräsidenten, den ParlamentarierInnen und den parlamentarischen Klubs zu gewährleisten", so Dossi.

Die Parlamentsdirektion wurde nach einer Organisationsanalyse 2018/19 neu strukturiert. Die beiden Schwerpunkte dabei waren, den Ressourceneinsatz zu optimieren und Aufgabenfelder zu erschließen, die bisher nicht in dieser Form in der Parlamentsdirektion abgebildet waren. Letzteres betraf speziell die Bereiche Kommunikation, Demokratiebildung, Internationales sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Zukunftsthemen in Angriff nehmen

Bei der Organisationsreform ging es vor allem darum, Zukunftsthemen in Angriff zu nehmen. Mit der Neustrukturierung soll die Parlamentsdirektion optimal aufgestellt sein - für aktuelle und zukünftige Herausforderungen. Zudem wurde durch die Organisationsreform die Hierarchie abgeflacht. Ab 1. August 2020 werden ein Parlamentsdirektor bzw. eine -direktorin und zwei ParlamentsvizedirektorInnen auf einer Ebene stehen. Ihnen werden klar abgegrenzte Aufgabenfelder zugeschrieben sein. Darunter ist die Parlamentsdirektion in Dienste und Abteilungen gegliedert.

Auf Dienstleiterebene bleiben der Nationalratsdienst, der Bundesratsdienst sowie der Rechts-, Legislativ- und wissenschaftliche Dienst (RLW) weitgehend unverändert. Daher bleiben die DienstleiterInnen besetzt wie bisher, mit Gottfried Michalitsch (NR-Dienst), Susanne Bachmann (BR-Dienst) und Gerlinde Wagner (RLW-Dienst).

Fünf DienstleiterInnen neu

Neu besetzt wurden der Dienst 4 (Kommunikation) mit Karl-Heinz Grundböck, Dienst 5 (Demokratikum) mit Susanna Enk, Dienst 6 (Internationales) mit Angelika Hable, Dienst 7 (Präsidialdienst und Services) mit Magdalena Greiner und der Dienst 8 (IKT, Innovation, Infrastruktur) mit Dieter Nestlang. Damit werden insgesamt fünf Dienste von Frauen geleitet und drei von Männern.

Karl-Heinz Grundböck war bisher Leiter der "Stabstelle Strategische Kommunikation" und zuvor jahrelang Ressortsprecher im Innenministerium. Susanna Enk leitete bisher den Dienst "Information und Öffentlichkeit" in der Parlamentsdirektion. Sie war zuvor Pressesprecherin bei Doris Bures in deren Zeit als Verkehrsministerin sowie beim damaligen Bundeskanzler Werner Faymann. Angelika Hable war jahrelang Attaché an der Ständigen Vertretung Österreichs bei der EU in Brüssel, leitete dort das Büro des Innenministeriums und war zuletzt Verbindungsbeamtin des Innenministeriums in London. Magdalena Greiner leitete zuletzt die Abteilung "Personal- und Organisationsmanagement" im Bundeskanzleramt. Dieter Nestlang war bisher Leiter des Dienstes "Infrastruktur und Sicherheit" in der Parlamentsdirektion.

Nach der Besetzung der Dienste werden jene Abteilungsleitungen besetzt, die aufgrund der Neustrukturierung ausgeschrieben werden müssen. Dieser Vorgang ist nahezu abgeschlossen, sodass mit Anfang August die Parlamentsdirektion die Arbeit in der neuen Struktur aufnehmen kann. 

Quelle: Pressedienst der Parlamentsdirektion Parlamentskorrespondenz / ots  //  Fotocredit: © Parlamentsdirektion / Johannes Zinner

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