(Plasma)Spenden macht glücklich

(Plasma)Spenden macht glücklich

Eine Plasmaspende kann helfen, um Glücksgefühle zu steigern - gerade im Lockdown. Im Bild Monika Wiesner, Head of Communications, BioLife Österreich

Seit über einem Jahr befinden wir uns in der Corona-Pandemie, die unser Leben stark einschränkt. Unzählige der Dinge, die uns früher Freude und Erfüllung brachten, sind aktuell leider nicht möglich. Das schlägt natürlich auf das Gemüt und auch auf die Glücksgefühle. Viele von uns fragen sich, wie sie wieder mehr positive Energie und Schwung in ihren Alltag bringen können. Studien zeigen: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Großzügigkeit und Glücksgefühlen! „Eine Ausdruck von Großzügigkeit sind Spenden. Und das müssen nicht immer finanzielle Spenden sein. Wie einfach es ist, anderen Menschen etwas Gutes zu tun, wollen wir am Beispiel der Plasmaspende zeigen - Österreich ist ja ohnehin ein stolzes Land der Spender“, erklärt Mag. Monika Wiesner, Head of Communications von BioLife in Europa.

Gutes für andere tun und gleichzeitig für sich selbst

Viele der Plasmaspender motiviert das Wissen, dass sie Menschen ein Stück Lebensqualität schenken. Denn für viele Erkrankte ist ein Leben ohne Medikamente aus Plasma nicht oder nur eingeschränkt möglich. So kann man also im doppelten Sinne Gutes tun: „Plasmaspender helfen nicht nur anderen, gleichzeitig tun sie sich selbst etwas Gutes, indem sie zufriedener sind. Der Gedanke, in dieser schwierigen Zeit, etwas zu bewirken, zaubert vielen der tausenden Stammspendern und auch der neuen Spender bei BioLife ein Lächeln ins Gesicht“, erklärt Wiesner. Viele der Spender schätzen die Zeit während der Plasmaspende außerdem als persönliche Auszeit – um ein Buch zu lesen, einen Film zu schauen oder einfach nur auszuspannen. Ein weiteres Plus ist die regelmäßige ärztliche Untersuchung, durch die Spender einen Blick auf die eigene Gesundheit haben.

Jede Spende ist wichtig und zählt

Unser Blutplasma enthält zahlreiche wichtige Proteine. Ist eines dieser Proteine nicht ausreichend vorhanden, kann unser Körper bestimmte lebenswichtige Funktionen nicht mehr ausführen. Immer mehr Menschen benötigen im Laufe ihres Lebens Medikamente, die aus menschlichem Blutplasma hergestellt werden. Manche benötigen plasmabasierte Arzneimittel im Rahmen einer medizinischen Notversorgung, etwa nach einem Unfall oder während einer Operation. Andere Menschen sind ihr Leben lang auf Medikamente aus Blutplasma angewiesen. Plasma kann nicht künstlich hergestellt werden. Jede einzelne Spende ist deswegen lebenswichtig für all die Menschen, die darauf angewiesen sind.

Die Plasmaspende ist einfach und unkompliziert

Plasmaspenden ist nicht nur enorm wichtig, sondern auch einfach und unbedenklich. Bei der Plasmaspende wird, im Gegensatz zur Vollblutspende, nur der flüssige Bestandteil des Blutes – das Plasma – gespendet. Das Blut fließt durch ein steriles Einmal-Schlauchsystem mit integrierter Zentrifuge. Dabei werden die Blutzellen und das Plasma voneinander getrennt. Das Plasma wird in einem Blutbeutel gesammelt, während die restlichen Bestandteile des Blutes zurück in den Körper des Spenders fließen. Der Körper kann die Bestandteile sehr rasch nachbilden – daher kann man in kürzeren Intervallen Plasma spenden als bei der Blutspende. Bis zu 50 Mal im Jahr ist die Plasmaspende möglich.

Wie kann ich Gutes tun und Leben retten?

Gerade jetzt können viele Menschen im Land mit einer Plasmaspende Gutes tun und einen wertvollen Beitrag leisten. Der Weg dazu ist einfach: Einen Termin in einem der Plasmaspendezentren in ganz Österreich vereinbaren - diese haben unter hohen COVID-Sicherheitsmaßnahmen auch während der Lockdowns geöffnet. Terminvereinbarungen sind direkt über www.plasmazentrum.at möglich.

Quelle: Ing. Mag. Monika Maria Wiesner Head of Communications BioLife Europe / ots  //  Fotocredit: BioLife/LUKAS LORENZ

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