Rekord-Förderzusage vom Bund für oö. Start-up-Inkubator tech2b

Rekord-Förderzusage vom Bund für oö. Start-up-Inkubator tech2b

Erfreut über Rekord-Förderzusage des Bundes für den oö. Start-up-Inkubator tech2b – v.l.: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und tech2b-Geschäftsführer Raphael Friedl

„Unternehmensgründungen und insbesondere Start-ups bringen wichtige Impulse für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich: Denn jedes Start-up bedeutet ein neues Geschäftsmodell, ein neues Produkt oder eine neue Geschäftsidee und bringt so eine nachhaltige Blutauffrischung für die Wirtschaft in unserem Bundesland. Umso erfreulicher, dass unser Start-up-Inkubator tech2b nun eine Rekord-Förderzusage vom Bund erhalten hat: Fast 4 Mio. Euro werden tech2b vom Bund für die kommenden fünf Jahre für die Unterstützungsarbeit für Oberösterreichs Start-up-Szene zur Verfügung gestellt“, hebt Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner hervor. „Gratulation an tech2b, unser Inkubator konnte sich trotz starker Konkurrenz aus anderen Bundesländern ein großes Stück vom Förderkuchen abschneiden“, unterstreicht Landesrat Achleitner. Als Teil des AplusB-Inkubatoren-Netzwerks unterstützt tech2b Technologie-Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial in Oberösterreich. Vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie wurde nun eine neue fünfjährige Förderperiode für das AplusB-Programm mit einem Volumen von insgesamt 17,3 Mio. Euro ausgeschrieben. Davon holte tech2b eine Rekord-Förderzusage in Höhe von 3,74 Mio. Euro nach Oberösterreich.

„Damit ist sichergestellt, dass tech2b auch künftig einen wichtigen Beitrag für die oö. Start-up Szene und damit für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich leisten kann. In den Unternehmen, die das Inkubationsprogramm von tech2b durchlaufen haben, arbeiten heute mehr als 1.200 Menschen. Acht von zehn Unternehmen, die mit Unterstützung von tech2b in den vergangenen fünf Jahren gegründet wurden, sind auch heute noch am Markt aktiv“, so Landesrat Achleitner. 

„Neben den top aufbereiteten Inhalten waren es auch die Schwerpunktsetzungen von tech2b, die den Puls der Zeit treffen und uns überzeugt haben. Darüber hinaus ist der Jury besonders die Vision von tech2b in Erinnerung geblieben: ‚Wir glauben daran, dass die Lösung der großen Herausforderungen unserer Zeit von Start-ups kommen. Das wollen wir mit unserer Erfahrung und dem AplusB Programm unterstützen‘“, erklärt Dr.in Tanja Spennlingwimmer, Leitung für Entrepreneurship, Intellectual Property und Deep Technologies Austria Wirtschaftsservice GmbH. 

„Das gesamte tech2b-Team hat in den letzten Monaten intensiv an der Ausschreibung gearbeitet. Wir freuen uns umso mehr, dass unsere Ideen, Vision und Schwerpunkte die Jury überzeugt haben und tech2b – auch im Hinblick auf die finanzielle Zusage - im absoluten Spitzenfeld aller AplusB-Zentren liegt“, zeigt sich tech2b-Geschäftsführer Mag. Raphael Friedl stolz. 

Der Inkubator setzt verstärkt auf Themenschwerpunkte. Ein besonderes Augenmerk legt tech2b vor allem auf Gründerinnen sowie auf klimarelevante Gründungsvorhaben: „Wir möchten Frauen mit Gründungsambitionen dabei unterstützen, ihre Ideen umzusetzen. Dabei können wir bereits einige Gründerinnen begleiten, die den Weg in die Selbstständigkeit erfolgreich gegangen sind, wie zum Beispiel femitale, AMB-technology oder hublz“, so tech2b-Geschäftsführer Friedl. 

Weiters sollen Start-ups in Zukunft auch dabei unterstützt werden, nachhaltig zu planen und zum Beispiel Lieferketten nicht nur im Hinblick auf die Kosten, sondern auch von menschenrechtlichen und ökologischen Standpunkten aus zu betrachten: „Als tech2b betrachten wir das Thema Nachhaltigkeit aus zwei Perspektiven: Erstens, was kann tech2b aus der eigenen Unternehmensverantwortung für die Zukunft leisten? Zweitens fokussieren wir uns auf die Sensibilisierung unserer Start-ups, damit sie zukünftig einen bestmöglichen Beitrag für das Gemeinwohl leisten“, erläutert tech2b-Geschäftsführer Friedl. 

tech2b: Pionier für Pioniere
„Die Zahlen und die Qualität der Bewerbungen für das tech2b Programm sprechen für sich. Bereits in der ersten Start-up-Ausschreibungsphase, die im Zuge der neuen Förderperiode geöffnet wurde, sind 23 hoch qualifizierte Bewerbungen bei unserem Inkubator tech2b eingegangen. Das zeugt von einem großartigen Nährboden für innovative Ideen in Oberösterreich“, betont Wirtschafts-Landesrat Achleitner. 

Start-up-Highlights unterstreichen den Erfolg von tech2b, auch im Jahr 2022: So holte das tech2b-Alumni Storyblok im Mai ein Investment von 43 Mio. Euro. Airmate, ein tech2b-Start-up, gewann das Finale im Danube Cup 2022 - ein internationaler Pitch-Wettbewerb mit 7 Universitäten, 4 Länder, 14 Teams. Und das tech2b-Alumni Vereinsplaner verkündete nach seinem TV-Auftritt bei einer bekannten Investorenshow das Investment durch zwei Investoren.

„Seit dem Start vor 20 Jahren hat tech2b mehr als 450 Teams bei der Konkretisierung ihrer Ideen begleitet und zur Gründung von rund 300 hochinnovativen Unternehmen beigetragen“, berichtet Landesrat Achleitner. 

tech2b unterstützt Gründer/innen in Oberösterreich mit Know-how, Kapital und Kontakten, um aus Ideen Geschäftsmodelle und Produkte zu entwickeln. Darüber hinaus hilft tech2b den Start-ups, ihre Produkte selbst oder in Kooperation mit den führenden Unternehmen des Landes auf den Markt zu bringen und schnell zu wachsen. Aktuell begleitet tech2b 40 Gründungsvorhaben aus Oberösterreich in unterschiedlichen Phasen. 


Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien, Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende Unternehmen angeboten.

tech2b unterstützt, begleitet und beschleunigt die Entwicklung von innovativen technologie-, design-orientierten sowie medizintechnischen Gründungsvorhaben, wodurch nachhaltig Arbeitsplätze in Oberösterreich geschaffen werden. Die Realisierung der Projekte erfolgt in Kooperation mit oberösterreichischen Hochschulen wie der Johannes Kepler Universität Linz, der Fachhochschule Oberösterreich und der Kunstuniversität Linz sowie durch die Unterstützung der weiteren Gesellschafter Business Upper Austria und Wirtschaftskammer Oberösterreich und zahlreichen weiteren Partnern und Investoren.

Quelle: Land OÖ  //  Fotocredit: Land OÖ/Lisa Schaffner

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