Sanofi und WKÖ präsentierten das 11. Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft

Sanofi und WKÖ präsentierten das 11. Jahrbuch für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft

vlnr: Dr. Katharina Hauer (Country Medical Chair Sanofi Österreich), Univ. Prof.in Dr.in Ruth Ladenstein (OKIDS GmbH), Dipl.-Kfm. Wolfgang Kaps (Geschäftsführer Sanofi Österreich), Martina Paul (Director Software Operations ITSV GmbH), Dipl.-Ing. Doris Wendler (Wiener Städtische), Sektionschefin Mag.a Dr.in Iris Rauskala, Mag. Markus Breitenecker (Geschäftsführer der Sendergruppe ProSieben/Sat1/Puls 4-Österreich), Abg.z.NR Karlheinz Kopf (Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich) und Mag.a Nina Kaiser (Geschäftsleitung 4GAMECHANGERS)

Im Rahmen einer hochkarätig besetzten Veranstaltung präsentierten Sanofi Österreich und die Initiative „Plattform Gesundheitswirtschaft“ der Wirtschaftskammer Österreich die bereits 11. Ausgabe des traditionellen Jahrbuches für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft, das heuer in Kooperation mit der Wiener Städtischen Versicherung AG und dem 4GAMECHANGERS Festival erschienen ist.

Das aktuelle Jahrbuch bringt wieder einige Neuerungen mit sich: Zum einen finden sich neben dem bewährten Print-Produkt erstmals digitale Inhalte im Buch und auf der Website zum Jahrbuch, zum anderen ist es gelungen, so viele (erstmals überwiegend weibliche) GastautorInnen wie nie zuvor für die Mitarbeit an diesem Buch zu gewinnen. Erstmals umreißen vier Gastbeiträge in Form digitaler „Videocasts“ die neu strukturierten Kapitel des Jahrbuches:

  • Innovationen im Gesundheitswesen
  • Gesundheitsversorgung in der Zukunft
  • Patientenmitbestimmung
  • Wirtschaftsfaktor Gesundheit

Dipl.-Kfm Wolfgang Kaps, Geschäftsführer von Sanofi Österreich, nahm diese Neuerungen zum Anlass, um zum einen auch im Digital-Zeitalter eine Lanze für das gedruckte Wort zu brechen und zum anderen das Thema „Gender Diversity“ als festen Bestandteil der Sanofi-DNA hervorzuheben: „Dass Frauen in leitenden Funktionen Gesundheitssystem eine immer wichtigere Rolle spielen, wollten wir bewusst auch im aktuellen Jahrbuch abbilden. Rund zwei Drittel der Gastkommentare stammen von Autorinnen und die Videocasts, die das digitale Jahrbuchzeitalter als Print-Ergänzung einläuten, sind zu 100 Prozent weiblich. Ein kleines Symbol, das zeigen soll, wie wichtig uns als Sanofi Österreich das Thema Gender Diversity ist“.

Dr. Rolf Gleißner, Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich, hob die Schwerpunkte des Gesundheitskapitels des Regierungsprogrammes hervor: „Das ist das richtige Timing für unsere Veranstaltung und das neue Gesundheitsjahrbuch. Wir haben in Österreich ein hoch stehendes Gesundheitssystem, aber auch Handlungsbedarf vor allem beim Gesundheitsverhalten – und genau hier setzt das neue Regierungsprogramm an, etwa mit einer Präventionsstrategie, der Stärkung der Betrieblichen Gesundheitsförderung sowie eHealth-Anwendungen. Gerade hier kann die Wirtschaft viel beitragen. Heute ist ein Startschuss!“ 

In einer spannenden und akzentuierten Keynote stellte anschließend Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Prainsack das Thema „Künstliche Intelligenz und deren ethische Herausforderungen“ als einen DER Zukunftstrends im Gesundheitswesen in den Mittelpunkt und lieferte ein Plädoyer für wissensbasiertes Handeln im Gesundheitswesen: „Daten allein können Wissen und die Interpretation der Daten nicht ersetzen. Situations- und Kontextwissen ist für die Qualität im Gesundheitswesen essenziell und muss entsprechend gefördert und remuneriert werden. Je mehr Maschinen"intelligenz" wir verwenden, umso wichtiger wird die menschliche“, so die Professorin an der Universität Wien.

Die zahlreiche Herausforderungen, vor denen Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft in den kommenden Jahren stehen, wurden von Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich sowie DI Martin Brunninger vom Dachverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger umrissen und im Rahmen einer hochrangig besetzten Podiumsdiskussion am Beispiel des Themas „künstliche Intelligenz“ angeregt und kontroversiell diskutiert. Tenor: „Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen ist nicht aufzuhalten. Sie bringt große Chancen z.B. im Bereich Arzneimittelforschung oder Effizienzsteigerung. Aber sie kann und wird menschliche emotionale Intelligenz nie ersetzen“.

Quelle: Mag. Sabine Lang Head of Communication Sanofi Österreich, Mag. Maria Cristina Moshammer Gesundheitswirtschaft und Gesundheitspolitik Wirtschaftskammer Österreich / ots  //  Fotocredit: Sanofi/Katharina Schiffl

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